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Politik

Sonntag, 28. Dezember 2008

Weiße Farmer vor Gericht: Landreform in Simbabwe

Simbabwe will im Zusammenhang mit seinen umstrittenen Landreformen 140 weiße Farmer vor Gericht stellen.

Die Farmer hätten ihre Höfe ungeachtet einer Ende September abgelaufenen Frist nicht geräumt, berichtete die staatliche Zeitung "The Sunday Mail" unter Berufung auf ein Dokument der Partei ZANU-PF von Staatschef Robert Mugabe.

Im Zuge der Landreformen aus dem Jahr 2000 beschlagnahmte die simbabwische Regierung bislang mindestens 4000 Grundstücke von weißen Farmern und verteilte sie an besitzlose Schwarze. Der Westen wirft Mugabe vor, sein Land auch durch die Enteignungen in den Ruin getrieben zu haben.

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