Donnerstag, 14. Oktober 2010
Doch kein Datenmissbrauch: Entwarnung im Fall Easycash
Nach dem Wirbel um einen mutmaßlichen Datenmissbrauch beim größten EC-Netzbetreiber Easycash gibt der Hamburger Datenschutz Entwarnung. Man habe keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass ein Datenabgleich im großen Stil erfolgt sei. Easycash hatte zuvor anderslautende Berichte zurückgewiesen.Hamburgs Datenschutzbeauftragter hat Entwarnung im neuen angeblichen Datenskandal beim EC-Karten-Netzbetreiber Easycash gegeben. Nach einer Prüfung der firmeninternen Abläufe habe sich der Verdacht einer illegalen Verknüpfung von Daten aus EC-Kartenzahlungen und Kundenkarten bei der Tochterfirma Easycash Loyalty Solutions nicht bestätigt, sagte Johannes Caspar.
Er bestätigte damit die Darstellung von Easycash. Das Unternehmen hatte den in einem Bericht des Radiosenders NDR erhobenen Vorwurf als falsch zurückgewiesen. Es habe in der Vergangenheit zwar entsprechende firmeninterne Überlegungen gegeben, diese seien aber nie verwirklicht worden.
Easycash Loyalty Solutions betreut nach eigener Aussage etwa 14 Millionen Kundenkarten von Handelsfirmen. Das Unternehmen war nach einem Bericht des Senders bereits Ende September in die Schlagzeilen geraten, weil das Unternehmen Daten von 50 Millionen EC-Karten dauerhaft gespeichert haben soll, um Aussagen über die Zahlungsfähigkeit der Kartenbesitzer machen zu können. Damals hatte der größte deutsche Zahlungsabwickler erklärt, er betrachte Kontoverbindungen nicht als personenbezogene Daten. Datenschützer widersprachen dieser Aussage vehement.
dpa/AFP
Hintergründe zur Nachricht
Bilderserien zur Nachricht
Politik
-
Noch mehr Tote bei Massaker in Hula
UN-Sicherheitsrat tagt
-
Parade in Moskau geplant
Polizei nimmt Homosexuelle fest
-
Entschädigung der Zwangsarbeiter
Seehofer macht Druck
-
Neue Lyrik über Griechenland
Spott ergießt sich über Grass
-
Wieder tote Zivilisten in Afghanistan
Nato-Bomben töten Familie
-
Umstrittenes Atomprogramm
Iran baut zweites AKW
-
Mehr als 30 tote Kinder
Massaker sorgt für Empörung
-
Rückbau der Atomruine dauert 30 Jahre
Abklingbecken sicher vor Beben
-
Anerkennung von Gesundheitsschäden
SED-Opfer warten jahrelang
-
Idealer SS-Mann und blonde Bestie
Aufstieg und Tod des Reinhard Heydrich
-
Deutsche Interessen vernachlässigt?
Steinbrück: Kanzlerin vereinsamt
-
Zustimmung zum Fiskalpakt
Schwarz-Gelb macht Druck