Dienstag, 19. April 2011
Altkanzler über Guttenberg: Schmidt revidiert gute Meinung
Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat dem zurückgetretenen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg Ungeschick in der Plagiatsaffäre attestiert. "Es war gewiss nicht klug, zunächst nur Fehler einzuräumen und erst ein paar Tage später auf den Doktortitel zu verzichten", sagte Schmidt der "ZEIT". "Wir haben da einen unvermeidlichen Rücktritt schrittweise erlebt."
Darauf angesprochen, dass er zu Guttenberg vor einiger Zeit noch als kanzlertauglich bezeichnet hatte, entgegnete Schmidt: "Ja, wenn er ein paar Jahre in seinem Amt durchgestanden hätte". Guttenberg sei "ganz zweifellos ein hochbegabter Mann", sagte der Ex-Kanzler. Allerdings habe der CSU-Politiker als Verteidigungsminister "allzu leichtfertig Dinge entschieden, die er nicht durchdacht hatte".
AFP
Hintergründe zur Nachricht
Bilderserien zur Nachricht
Politik
-
Schlag gegen Terror-Organisation
Eta-Anführer gehen ins Netz
-
Noch mehr Tote bei Massaker in Hula
UN-Sicherheitsrat verurteilt Syrien scharf
-
Parade in Moskau geplant
Polizei nimmt Homosexuelle fest
-
Entschädigung der Zwangsarbeiter
Seehofer macht Druck
-
Neue Lyrik über Griechenland
Spott ergießt sich über Grass
-
Wieder tote Zivilisten in Afghanistan
Nato-Bomben töten Familie
-
Umstrittenes Atomprogramm
Iran baut zweites AKW
-
Mehr als 30 tote Kinder
Massaker sorgt für Empörung
-
Rückbau der Atomruine dauert 30 Jahre
Abklingbecken sicher vor Beben
-
Anerkennung von Gesundheitsschäden
SED-Opfer warten jahrelang
-
Idealer SS-Mann und blonde Bestie
Aufstieg und Tod des Reinhard Heydrich
-
Deutsche Interessen vernachlässigt?
Steinbrück: Kanzlerin vereinsamt