Sonntag, 28. Dezember 2008
Bei Nachwahlen zum Parlament: Selbstmordanschlag in Pakistan
Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Wahllokal im unruhigen Nordwesten Pakistans sind mindestens 17 Menschen um Leben gekommen. Mindestens 25 weitere seien verletzt worden, als sich der Attentäter in einem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug in die Luft sprengte, sagte Polizeisprecher Asif Khan. Den Angaben zufolge ereignete sich der Anschlag im Distrikt Buner in der Nordwest-Grenzprovinz, wo Nachwahlen zum Nationalparlament in der Hauptstadt Islamabad stattfinden.
Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten weiter ansteigt, da unter den Trümmern des zerstörten Gebäudes noch Opfer vermutet werden. Bislang bekannte sich niemand zu der Tat.
Die Region im Grenzgebiet zu Afghanistan gilt als Hochburg radikal-islamischer Extremisten sowie als Rückzugsraum von Taliban-Kämpfern und Al-Kaida-Terroristen. Der Distrikt Buner grenzt zudem an das Swat-Tal, in dem sich Armee und Extremisten seit Monaten heftige Gefechte liefern.
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