Samstag, 29. November 2008
Attentäter von Bombay: Sie tarnten sich als Studenten
Mehrere der islamistischen Attentäter von Bombay haben einem Zeitungsbericht zufolge die indische Finanzmetropole vor einigen Monaten besucht und dort eine längere Zeit als Studenten getarnt gelebt.
Unter Berufung auf einen Verhörbericht eines gefangengenommen Extremisten berichtete die "Times of India", neun der Täter hätten eine Wohnung im Bezirk Colaba in der Innenstadt von Bombay gemietet.
Die Gruppe habe oft die beiden Luxushotels besucht, die unter den Zielen der Anschlagsserie vom Mittwoch waren. Die Extremisten, von denen die meisten aus Pakistan stammten, hätten sich als Malaysier ausgegeben.
Mit Fischkutter an Land
Mindestens zehn der Angreifer seien in der abgelaufenen Woche in Bombay eingesickert, berichtete die Zeitung weiter über die Planung der Anschläge. Sie hätten einen indischen Fischkutter in internationalen Gewässern gekapert, die vier Besatzungsmitglieder ermordet und seien dann mit Schlauchbooten in Bombay an Land gegangen.
Insgesamt seien die Anschläge von 16 Attentätern verübt worden, bei denen nach offiziellen Angaben mindestens 195 Menschen getötet wurden, darunter auch drei Deutsche.
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