Politik
Jon Huntsman geht.
Jon Huntsman geht.(Foto: AP)
"King of Bain" wurde von Unterstützern Newt Gingrichs finanziert und soll Romneys Nominierung verhindern.
"King of Bain" wurde von Unterstützern Newt Gingrichs finanziert und soll Romneys Nominierung verhindern.

Unterstützung für Romney: Huntsman steigt aus

Der Ex-Gouverneur von Utah, Huntsman, zieht seine Bewerbung für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zurück. Es sei an der Zeit, sich um einen Kandidaten zu scharen, der Obama schlagen können. Dieser heiße Romney.

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Der frühere Gouverneur des US-Bundesstaates Utah, Der andere Mormone , wird Medienberichten zufolge das der US-Republikaner beenden. Wie mehrere US-Sender und Zeitungen unter Berufung auf Mitglieder des Wahlkampfteams berichten, wolle der 51-Jährige seine Entscheidung heute mitteilen. Huntsman, der zuletzt Botschafter der USA in China war, werde künftig Mitt Romney bei dessen Bewerbung unterstützen, hieß es weiter.

Die neuesten Umfragen

Republikanische Kandidaten

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Mitt Romney: 34 Prozent
Rick Santorum: 24 Prozent
Newt Gingrich: 17 Prozent
Ron Paul: 8 Prozent
 

Stand: 11. Februar 2012

Quelle: Gallup

Huntsmans Wahlkampfmanager bestätigte die Entscheidung nach einem Bericht der "New York Times". "Der (frühere) Gouverneur und seine Familie haben entschieden, dass es in dieser Phase des Rennens für die Republikaner an der Zeit ist, sich um einen Kandidaten zu scharen, der Barack Obama schlagen und die Wende in der Wirtschaft schaffen kann", sagte Matt David. Und dieser Kandidat sei Romney.

Huntsman sei "stolz auf das Rennen, das er gelaufen ist", wolle aber dem früheren Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, "nicht im Weg stehen", sagte Huntsmans Kampagnensprecher Tim Miller.

Der Wirtschaftsfachmann Romney gilt nach Siegen bei Vorwahlen in Romney siegt denkbar knapp und Romney erhöht locker auf 2:0 auch nach landesweiten Umfragen als aussichtsreichster Anwärter auf den Posten des republikanischen Herausforderers von Amtsinhaber Barack Obama bei den Wahlen im November. Auch bei den nächsten Vorwahlen seiner Partei in South Carolina (21. Januar) und in Florida (31. Januar) hat er gute Chancen, als Sieger durchs Ziel zu gehen.

Huntsman war in der vergangenen Woche bei den Vorwahlen in New Hampshire hinter Romney und dem Kongressabgeordneten Ron Paul aus Texas nur auf dem den dritten Platz gelandet. Der "New York Times" zufolge war damit der erhoffte Schub für seine Kampagne ausgeblieben, auch in finanzieller Hinsicht. In den vergangenen Tagen habe Huntsman nach Angaben von Vertrauten seine weiteren Aussichten abgewogen. Dabei sei er zu dem Schluss gekommen, dass es unwahrscheinlich sei, Romney in der Gunst der republikanischen Wähler noch schlagen zu können, hieß es.

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Quelle: n-tv.de