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Dossier

Bilderserie: Das Massaker von Srebrenica

 
Wieviele Opfer das Kriegsverbrechen in der ostbosnischen Gemeinde gefordert hat, ist bis heute ungeklärt. Die Schätzungen der Vereinten Nationen schwanken zwischen 7.000 und 8.000.

Das Massaker von Srebrenica jährte sich bereits zum zehnten Mal.

Wieviele Opfer das Kriegsverbrechen in der ostbosnischen Gemeinde gefordert hat, ist bis heute ungeklärt. Die Schätzungen der Vereinten Nationen schwanken zwischen 7.000 und 8.000.

Bis jetzt wurden 42 Massengräber entdeckt.

Bis zu 22 weitere werden noch in der Region vermutet.

Die Identifizierung der Opfer ist schwierig. In mehr als 7.000 Säcken liegen noch Leichenteile.

Die Opfer wurden nach ihrer Ermordung von Baggern in die Gräber geschaufelt und dabei in Einzelteile zerrissen.

Am 11. Juli 1995 drangen bosnische Serben in die UN-"Schutzzone" Srebrenica vor. Die dort stationierten niederländischen Blauhelm-Soldaten sahen dem Treiben tatenlos zu.

Foto aus der Unterkunft der niederländischen Truppen. An der Wand der Kalender eines niederländischen Soldaten.

Nur Frauen, Kinder und einige alte Männern konnten den Ort des Grauens verlassen. Fast alle Männer wurden in den folgenden Tagen niedergemetzelt und verscharrt.

Inzwischen werden die Massengräber geöffnet,...

...um die Leichen ordentlich bestatten zu können.

Hunderte von Särgen werden benötigt.

Viele Frauen wissen bis heute nicht, wo ihre Söhne, Männer und Väter begraben liegen.

Im Zusammenhang mit dem Massker hat das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag 19 Menschen angeklagt.

Doch die Hauptverantwortlichen, General Mladic und Ex-Serbenführer Karadzic, sind untergetaucht. Vermutet werden sie nach wie vor in Serbien, wo sie von Teilen der Bevölkerung regelrecht verehrt werden.

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