Das Massaker von Srebrenica jährte sich bereits zum zehnten Mal.Bild 1 von 15 Wieviele Opfer das Kriegsverbrechen in der ostbosnischen Gemeinde gefordert hat, ist bis heute ungeklärt. Die Schätzungen der Vereinten Nationen schwanken zwischen 7.000 und 8.000.Bild 2 von 15 Bis jetzt wurden 42 Massengräber entdeckt.Bild 3 von 15 Bis zu 22 weitere werden noch in der Region vermutet.Bild 4 von 15 Die Identifizierung der Opfer ist schwierig. In mehr als 7.000 Säcken liegen noch Leichenteile.Bild 5 von 15 Die Opfer wurden nach ihrer Ermordung von Baggern in die Gräber geschaufelt und dabei in Einzelteile zerrissen.Bild 6 von 15 Am 11. Juli 1995 drangen bosnische Serben in die UN-"Schutzzone" Srebrenica vor. Die dort stationierten niederländischen Blauhelm-Soldaten sahen dem Treiben tatenlos zu.Bild 7 von 15 Foto aus der Unterkunft der niederländischen Truppen. An der Wand der Kalender eines niederländischen Soldaten.Bild 8 von 15 Nur Frauen, Kinder und einige alte Männern konnten den Ort des Grauens verlassen. Fast alle Männer wurden in den folgenden Tagen niedergemetzelt und verscharrt.Bild 9 von 15 Inzwischen werden die Massengräber geöffnet,...Bild 10 von 15 ...um die Leichen ordentlich bestatten zu können.Bild 11 von 15 Hunderte von Särgen werden benötigt.Bild 12 von 15 Viele Frauen wissen bis heute nicht, wo ihre Söhne, Männer und Väter begraben liegen.Bild 13 von 15 Im Zusammenhang mit dem Massker hat das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag 19 Menschen angeklagt.Bild 14 von 15 Doch die Hauptverantwortlichen, General Mladic und Ex-Serbenführer Karadzic, sind untergetaucht. Vermutet werden sie nach wie vor in Serbien, wo sie von Teilen der Bevölkerung regelrecht verehrt werden.Bild 15 von 15