Uneinheitliches BildSPD stärker
Die SPD hat nach der aktuellen n-tv-forsa-Umfrage in der Wahrnehmung der Deutschen in den letzten sechs Monaten ihren Einfluss in der Regierung verstärkt.
Die SPD hat nach der aktuellen n-tv-forsa-Umfrage in der Wahrnehmung der Deutschen in den letzten sechs Monaten ihren Einfluss in der Regierung verstärkt. Insgesamt haben die Deutschen aber auch weiterhin kein klares Bild von der Arbeit der großen Koalition und erwarten kaum Änderungen in der Arbeit der Regierung.
So glauben heute 33 Prozent der Deutschen, in der derzeitigen Politik ein Übergewicht sozialdemokratischer Positionen zu erkennen. Bei der letzten Befragung im Mai glaubten dies nur 24 Prozent. Unverändert meint dagegen ein weiteres Drittel der Befragten, die Unionsparteien hätten sich bisher in der Regierungspolitik am stärksten durchgesetzt (November/Mai: je 33 Prozent). 27 Prozent (Mai: 33 Prozent) meinen, beide Partner hätten sich bisher gleich stark, beziehungsweise wenig durchsetzen können.
Dieses "Patt" spiegelt sich auch in der Beurteilung der unterschiedlichen Kabinettsmitglieder wieder. So glauben jeweils 28 Prozent, die SPD, respektive die CDU/CSU habe die „besseren Minister, während 30 Prozent meinen, die Minister beider Partner seien gleich gut, beziehungsweise gleich schlecht.
Ähnlich unentschlossen zeigen sich die Deutschen im Hinblick auf die künftige Arbeit der Regierung. So hoffen 24 Prozent, dass sich die Arbeit der Regierung bis zur nächsten Bundestagswahl verbessern wird. Dagegen befürchten 25 Prozent, dass sich die Arbeit der Regierung bis dahin verschlechtert. Eine relative Mehrheit von 48 Prozent glaubt, dass es die Arbeit der Regierung gleich bleiben wird.