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Midterm Elections in den USA: Die Wahlnacht im LIveticker bei n-tv.de
Midterm Elections in den USA: Die Wahlnacht im LIveticker bei n-tv.de

Wahlnacht in den USA: +++ n-tv.de beendet den Liveticker +++

In den USA erleben Beobachter eine überraschend spannende Wahlnacht: Während im Westen des Landes noch gewählt wird, läuft in den Bundesstaaten im Osten bereits die Auszählung der Stimmen. Ersten Hochrechnungen zufolge fällt der prognostizierte Stimmungsumschwung schwächer aus als erwartet.

+++ 8:03 "Darth Vader" bietet Obama die Stirn +++
In den USA ändern sich die Vorzeichen der Politik: US-Präsident Obama ist künftig auf die Mitwirkung der Republikaner angewiesen - seine Demokraten haben nach der Mehrheit im Repräsentantenhaus nun auch die Mehrheit im Senat abgeben müssen. Neuer starker Mann ist einer, der sich gerne mit "Darth Vader" vergleicht: Mitch McConnell. Was von ihm zu erwarten ist, lesen Sie hier.

 

+++ 7:42 Republikaner räumen Gouverneursposten ab +++

Die US-Republikaner verweisen die Demokraten auch bei wichtigen Gouverneurswahlen in die Schranken. Sie erobern drei Hochburgen der Partei von Präsident Barack Obama, darunter dessen Heimatstaat Illinois. Außerdem verteidigen sie vier Bundesstaaten, in denen die demokratischen Herausforderer laut Umfragen gute Chancen auf einen Sieg hatten. Allerdings läuft es nicht in allen Bundesstaaten glatt für sie. So verpasst der Demokrat Tom Wolf dem bisherigen republikanischen Gouverneur von Pennsylvania, Tom Corbett, eine empfindliche Niederlage. In einigen Bundesstaaten ist noch nicht klar, wie die zum Teil ebenfalls knappen Rennen ausgehen, etwa in Alaska.

+++ 6:56 Kiffen wird in Oregon legal +++
Die Wähler des US-Staats Oregons sprechen sich in einem Referendum laut Hochrechnungen für die Freigabe von Marihuana aus. Damit folgt der Staat dem Beispiel von Colorado und Washington. Bürger über 21 Jahre dürfen nun das Rauschmittel besitzen und bis zu vier Cannabis-Pflanzen zuhause haben.

+++ 6:51 Weiter so für New Yorks Gouverneur +++
Andrew Cuomo bleibt Gouverneur des US-Staates New York. Der 56 Jahre alte Demokrat wird mit großer Mehrheit wiedergewählt. Cuomo kommt nach Auszählung von drei Viertel der Stimmen auf 54, sein republikanischer Herausforderer Rob Astorino auf nur 41 Prozent. Cuomo wurde vor vier Jahren zum ersten Mal in das Amt gewählt, dass sein Vater Mario schon von 1983 bis 1994 bekleidete.

+++ 6:42 In Texas siegt George Bush +++
Im US-Bundesstaat spielt George Bush wieder eine Rolle - allerdings ist damit keiner der beiden ehemaligen Präsidenten gleichen Namens gemeint. Es handelt sich vielmehr um George Prescott Bush, ein Neffe von George W. Bush. Er bekleidet künftig den wenig bekannten, aber wichtigen Posten des Land Commissioners. Der Posten des Land Commissioners ist das älteste per Wahl zu vergebene Amt in Texas. Der Posten wurde nach dem Texanischen Unabhängigkeitskrieg im Jahr 1836 eingeführt und existierte damit bereits vor dem Gouverneursamt. Der Land Commissioner ist unter anderem für den Umgang mit staatseigenen Ländereien in dem Bundesstaat mit großen Ölvorkommen zuständig und führt die Aufsicht über die Einkünfte aus dem Öl- und Gassektor.
 

+++ 6:34 Washington hat neue Bürgermeisterin +++
Muriel Bowser ist die neue Bürgermeisterin in der US-Hauptstadt Washington. Damit setzt sich die 42-Jährige gegen zwei unabhängige Bewerber durch. Mit dem Sieg der Demokratin war gerechnet worden. Sie löst Vincent Gray ab, der seit Anfang 2011 Stadtoberer war.

Reince Priebus ist mit dem Wahlausgang zufrieden.
Reince Priebus ist mit dem Wahlausgang zufrieden.(Foto: REUTERS)

+++ 6:21 Republikaner feiern Wahlsieg +++
Eine Quittung für den Präsidenten, so wollen die Republikaner den Ausgang der Midterms verstanden wissen. "Die Republikaner haben die Gelegenheit erhalten, das Land in eine bessere Richtung zu lenken", so der Parteivorsitzende Reince Priebus. "Das republikanische Repräsentantenhaus und der Senat sind bereit, auf das amerikanische Volk zu hören. Und wir hoffen, Präsident Barack Obama tut es auch." Der Fokus müsse noch auf der Schaffung von Arbeitsplätzen, der Ausweitung der Energiegewinnung und der Senkung von Staatsausgaben liegen. Außerdem müsse die Sicherheit des Landes verbessert werden. "Das amerikanische Volk hat den Republikanern sein Vertrauen ausgesprochen", sagt Priebus.

+++ 6:13 Auch North Carolina fällt an Republikaner +++
Mit North Carolina haben die Republikaner gar nicht gerechnet, doch überraschend geht dieser Senatssitz auch an die GOP. Der Herausforderer Thom Tillis setzt sich in einem äußerst knappen Rennen gegen die demokratische Amtsinhaberin Kay Hagan durch, wie die TV-Sender Fox News und ABC berichten.

+++ 5:38 Demokraten unterliegen in Iowa +++
Die Republikaner können sich den umkämpften Senatssitz im Bundesstaat Iowa sichern. Wie die TV Sender Fox News und NBC berichten, setzt sich Joni Ernst knapp gegen ihren demokratischen Gegner Bruce Braley durch. Der bisherige Senator stand nicht mehr zur Wiederwahl.

+++ 5:32 Senat geht an Republikaner +++
Die Republikaner haben die Mehrheit im Senat erobert. Wie die TV Sender NBC, ABC und Fox News auf Grundlage von Hochrechnungen berichten, erringen sie 51 der 100 Sitze im Oberhaus.

+++ 5:23 Republikaner kurz vor der Mehrheit +++
Die Republikaner müssen den Demokraten bei den Kongresswahlen nur noch einen Senatssitz abnehmen, um auch die Mehrheit in der wichtigen zweiten Kammer zu gewinnen. Mit Arkansas, Colorado, Montana, South Dakota und West Virginia gewannen sie bislang bereits fünf der sechs benötigten Sitze hinzu, wie mehrerer US-Sender auf Basis von Hochrechnungen berichten. Wegen eines sogenannten "toten Rennens" in Louisiana steht die endgültige Sitzverteilung allerdings erst nach einer Stichwahl am 6. Dezember fest.

+++ 5:17 Florida bleibt republikanisch +++
Der Bundesstaat Florida bleibt weiterhin in der Hand der Republikaner. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzt sich Amtsinhaber Rick Scott gegen seinen demokratischen Herausforderer Charlie Crist durch. Scott bekam laut CNN 48, Crist 47 Prozent. Scott ist der dritte republikanische Gouverneur in Folge, der erste war 1999 Jeb Bush, jüngerer Bruder des späteren Präsidenten George W. Bush. Der zweite war Crist. Der jetzige Demokrat hatte die Partei gewechselt und war schon einmal als Republikaner Gouverneur gewesen. Florida war früher fest in der Hand der Demokraten.

Midterm Elections

Tag der Entscheidung in den USA: Die Kongresswahlen dürften sich den Prognosen zufolge zum Rückschlag für US-Präsident Obama entwickeln. Bis zuletzt hoffen die Demokraten, ein Debakel bei den sogenannten Midterm Elections vermeiden zu können. Zur Wahl stehen 36 der 100 Sitze im Senat, alle 435 Abgeordneten-Mandate im Repräsentantenhaus sowie zahlreiche Referenden und Gouverneurs- und Bürgermeisterämter in verschiedenen Bundesstaaten.

+++ 5:13 Republikaner sichern sich Georgia +++
Die US-Republikaner haben mit Georgia einen weiteren heiß umkämpften Senatssitz. David Perdue überraschend die erforderliche absolute Mehrheit. Umfragen hatten zuvor vorausgesagt, dass kein Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält. Dann hätte es im Januar eine Stichwahl geben müssen.

+++ 5:10 Carter scheitert in Georgia +++
Der Enkel des früheren US-Präsidenten Jimmy Carter, Jason Carter, scheitert bei der Gouverneurswahl im US-Staat Georgia. Der 39-jährige Demokrat verfehlte am Dienstag bei den Wahlen in seinem Heimatstaat deutlich eine Mehrheit. Laut CNN und Fox lag Amtsinhaber Nathan Deal nach Auszählung von drei Vierteln der Stimmen mit 56 Prozent vor Carter, der auf 41 Prozent kam. Deal ist Republikaner. Der Demokrat Jimmy Carter war von 1971 bis 1975 Gouverneur, bevor er 1976 zum US-Präsidenten gewählt wurde. Georgia wurde mehr als 130 Jahre durchgängig von Demokraten regiert, erst seit 2003 gibt es republikanische Gouverneure.

+++ 4:54 Republikaner siegen in Montana +++
Die Republikaner nehmen den Demokraten im Bundesstaat Montana einen weiteren Senatssitz ab. Der republikanische Kandidat Steve Daines setzt sich wie erwartet gegen die demokratische Kandidatin Amanda Curtis durch, wie mehrere US-Sender auf Basis von Hochrechnungen melden. Der demokratische Amtsinhaber Max Baucus war nicht mehr angetreten. Baucus ist bereits seit dem Frühjahr US-Botschafter in China.

+++ 4:36 Florida lehnt Legalisierung ab +++
Die Wähler in Florida haben sich gegen die Legalisierung von Marihuana als Medizin ausgesprochen. Hochrechnungen zufolge verfehlte das Referendum knapp die notwendige Mehrheit von 60 Prozent der Stimmen. In 23 US-Bundesstaaten sowie der Hauptstadt Washington, D.C. ist der private Gebrauch von Rauschmittel haltigem Hanf für medizinische Zwecke zugelassen.

+++ 4:29 Colorado geht an Republikaner +++
Die US-Republikaner können den besonders stark umkämpften Senatssitz im Bundesstaat Colorado für sich beanspruchen. Hochrechnungen zufolge kann sich der Herausforderer Cory Gardner knapp gegen den bisherigen Senator der Demokraten, Mark Udall, durchsetzen.

+++ 3:59 "Totes Rennen" in Lousiana +++
Wegen eines sogenannten "toten Rennens" im US-Bundesstaat Louisiana steht das endgültige Ergebnis der Wahlen zum Senat frühestens am 6. Dezember fest. Da laut Hochrechnungen keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit erreichte, muss es dort am 6. Dezember eine Stichwahl geben. Weder der Republikaner Bill Cassidy noch die amtierende demokratische Senatorin Mary Landrieu oder einer der sechs anderen Kandidaten kommen auf die erforderliche Zahl der Stimmen, wie mehrere US-Sender übereinstimmend berichten.

+++ 3:43 Obama lädt Parteispitzen ein +++
US-Präsident Barack Obama lädt die führenden Republikaner und Demokraten aus dem Kongress ins Weiße Haus ein. Das Treffen mit den Spitzen beider Parteien aus Senat und Repräsentantenhaus werde am Freitag stattfinden, wie das Weiße Haus am Abend (Ortszeit Washington, D.C.) mitteilt. Einzelheiten gab Obamas Regierung zunächst nicht bekannt.

Schwindendes Herbstlicht am Wahltag: Die Kuppel des Kapitols ist für Sanierungsarbeiten eingerüstet.
Schwindendes Herbstlicht am Wahltag: Die Kuppel des Kapitols ist für Sanierungsarbeiten eingerüstet.(Foto: REUTERS)

+++ 3:18 New Hampshire bleibt demokratisch +++
Erstes Aufatmen bei den US-Demokraten: Bei der Kongresswahl im US-Bundesstaat New Hampshire kann das politische Lager von US-Präsident Barack Obama wohl einen wichtigen Senatssitz verteidigen. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen gewinnt die amtierende Senatorin Jeanne Shaheen gegen ihren republikanischen Herausforderer Scott Brown, wie die TV-Sender NBC und ABC berichten. Die Sender stützen sich auf Hochrechnungen, die auf Angaben aus Nachwahlbefragungen basieren. Die Demokraten können sich damit weiter Hoffnungen machen, eine Mehrheit in der kleinen Kammer des Kongresses zu behalten.

+++ 3:08 Demokraten verlieren South Dakota +++
Ein weiterer Sitz im Senat geht an die Republikaner. Herausforderer Mike Rounds entschied die Wahl im Bundesstaat South Dakota für sich, wie die Fernsehsender CNN und Fox News berichten. Der langjährige demokratische Amtsinhaber Tim Johnson war nicht erneut angetreten. Die Niederlage des demokratischen Kandidaten war erwartet worden.

+++ 2:54 Republikaner gewinnen Arkansas +++
Bei den Wahlen zum US-Senat haben die Republikaner einen wichtigen Erfolg im Bundesstaat Arkansas erzielt. Der Herausforderer Tom Cotton siegte demnach gegen den demokratischen Amtsinhaber Mark Pryor, wie die TV-Sender CNN und Fox News berichten. Die Republikaner kommen damit ihrem Ziel immer näher, auch eine Mehrheit in der zweiten Parlamentskammer des US-Kongresses zu erobern.

+++ 2:50 In New Hampshire wird es knapp +++
In einem der sogenannten Schlüsselstaaten, in denen Wähler bis zuletzt unentschieden waren, zeichnet sich ein extrem knappes Rennen ab. Nach ersten TV-Hochrechnungen kurz nach Schließung der Wahllokale liegen Demokraten und Republikaner in New Hampshire im Nordosten der USA praktisch gleichauf. Dagegen deutet sich in Virginia eine Überraschung an. Demokraten und Republikaner liefern sich auch hier ein enges Rennen. Umfragen hatten hier die Demokraten vorn gesehen.

+++ 2:44 Mehrheit im Repräsentantenhaus steht +++
Die Republikaner haben Hochrechnungen zufolge ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus wie erwartet gehalten. Bei den Wahlen wurden alle 435 Sitze der Kongresskammer für zwei Jahre neu vergeben. Nach Angaben des Senders CBS können die Republikaner mit mindestens 226 Sitzen rechnen. NBC erwartet sogar 242 republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus.

+++ 2:30 Republikaner hoffen auf klare Mehrheit +++
Bei den Kongresswahlen benötigen die Republikaner sechs zusätzliche Sitze für eine Mehrheit im Senat. Sie hatten bislang 45 der 100 Mandate. 53 Senatoren gehörten zur Demokratischen Partei von Präsident Barack Obama. Zwei weitere unabhängige Kandidaten stimmten zumeist mit den Demokraten. Neben Kentucky gelten auch die Bundesstaaten Alaska, Arkansas, Colorado, Georgia, Iowa, Kansas, Louisiana, North Carolina und New Hampshire als heiß umkämpft.

+++ 2:15 Tom Wolf gewinnt in Pennsylvania +++
Aktuellen Hochrechnungen zufolge geht der US-Bundesstaat Pennsylvania an die Demokraten. Der Herausforderer Tom Wolf habe das Rennen um den Gouverneursposten gewonnen und löst damit den Amtsinhaber, Tom Corbett von den Republikanern ab, heißt es in einem Bericht des US-Senders CNN.

+++ 1:39 Demokraten verlieren West Virginia +++
Die Republikaner haben den Demokraten bei den Kongresswahlen im Bundesstaat West Virginia einen Senatssitz abgenommen. Shelley Moore Capito gewann demnach klar gegen ihre Kontrahentin von den Demokraten, Natalie Tennant, wie die Fernsehsender CNN und Fox News übereinstimmend melden. Den Sitz hatte zuvor 30 Jahre lang der Demokrat John "Jay" Rockefeller inne.

+++ 1:14 US-Bürger unzufrieden +++
Nach der Schließung der ersten Wahllokale in den Bundesstaaten Kentucky und Indiana warten Analysten und Kommentatoren auf die ersten Hochrechnungen. Nachwahlbefragungen zeigten eine allgemeine Unzufriedenheit der US-Bevölkerung mit den politischen Eliten. Sowohl mit Präsident Barack Obamas Regierung als auch mit der republikanischen Führung im Kongress waren in Umfragen des Senders CNN weniger als ein Drittel der Amerikaner zufrieden. In einer Erhebung des Fernsehsenders ABC gaben zwei Drittel der Befragten an, mit dem Land gehe es in die falsche Richtung.

+++ 1:05 Republikaner verteidigen Kentucky +++
Der prominente Republikaner Mitch McConnell kann seinen Senatssitz im US-Bundesstaat Kentucky offenbar verteidigen. McConnell gewann gegen seine demokratische Herausforderin Alison Lundergan Grimes mit einer Mehrheit von 13 Prozentpunkten, wie mehrere US-Sender übereinstimmend berichten. Der 72-jährige Republikaner wird als neuer Mehrheitsführer im Senat gehandelt, sollte seine Partei die Mehrheit in dieser Kongresskammer übernehmen.

+++ 1:00 Erste Wahllokale schließen +++
In den Bundesstaaten Kentucky und Indiana haben die ersten Wahllokale ihre Pforten geschlossen. In Kentucky gilt es nach letzten Umfragen als wahrscheinlich, dass die Republikaner ihren Senatssitz verteidigen. In Indiana stimmten die Wähler über ihr Abgeordnetenhaus ab. Bei der Kongresswahl werden die letzten Wahllokale in Alaska und Hawaii am Mittwoch um 6.00 Uhr MEZ schließen. Außer in Alaska liefern sich Republikaner und Demokraten in mindestens neun weiteren Staaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Sitze im Senat.

+++ 22:30 Gegenwind für Demokraten +++
Nach dem teuersten Kongresswahlkampf aller Zeiten stehen die Demokraten von US-Präsident Barack Obama vor einer schwierigen Zukunft. Behalten die letzten Umfragen vor der Wahl Recht, dann gewinnen die Republikaner auch eine Mehrheit in der zweiten Parlamentskammer, dem Senat. Für US-Präsident Barack Obama wird es damit noch schwieriger, die politische Richtung der Vereinigten Staaten zu bestimmen. Bisher halten die Republikaner nur eine Mehrheit im Repräsentantenhaus. Mit dem Kongress komplett in der Hand der Opposition dürfte die tiefe parteipolitische Spaltung des Landes noch deutlicher sichtbar werden. Der größten Volkswirtschaft der Welt droht weiterer politischer Stillstand.

+++ 22:00 US-Börsen schließen verunsichert +++
An den New Yorker Aktienmärkten gehen die Anleger am Wahltag mit einem unklaren Stimmungsbild aus dem Handel. Marktbeobachter verweisen auf den fallenden Ölpreis, die schwachen Energiewerte und enttäuschende Unternehmensaussagen. Mit Blick auf die politischen Rahmenbedingungen bleibt die Aufmerksamkeit der Investoren auf den Wahlausgang in den USA gerichtet. Die Aussicht auf eine parteipolitische Blockade in Washington bereitet Konjunkturexperten und Aktienmarktstrategen erhebliche Bauchschmerzen.

+++ 18:00 Obama droht schwere Schlappe +++
Die letzten Umfragen vor der Wahl zeichnen ein klares Bild eines politischen Umschwungs. Sollten die Republikaner zusätzlich zu ihrer starken Position im Repräsentantenhaus auch eine Mehrheit im Senat gewinnen, wären erstmals seit acht Jahren beide Kammern gleichzeitig in ihrer Hand. Letzte Wählerbefragungen von "Washington Post", "New York Times" und dem Blog "FiveThirtyEight" geben ihnen Chancen von 70 bis 96 Prozent, das Oberhaus an sich zu reißen.

+++ 12:00 Uhr Die ersten Wahllokale öffnen +++
Die Midterm Elections haben begonnen: Um 6.00 Uhr morgens (Ortszeit US-Ostküste, 12.00 Uhr MEZ) öffnen die ersten Wahllokale in den östlich gelegenen Bundesstaaten wie Maine, New Hampshire und Massachusetts. Insgesamt stimmen die Wahlberechtigten über 36 der 100 Senatoren sowie alle 435 Mitglieder des Abgeordnetenhauses ab. Erste Ergebnisse wurden am Mittwochmorgen ab 1.00 Uhr MEZ erwartet. Wegen möglicher Stichwahlen in Georgia und Louisiana sowie etwaiger Neuauszählungen von Stimmen könnte es Wochen oder Monate dauern, bis ein Endergebnis vorliegt. Der neue US-Kongress soll sich am 3. Januar 2015 konstituieren.

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Quelle: n-tv.de

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