Panorama

Süddeutschland, Österreich, SchweizBei Reise an Zeckenschutz denken

23.03.2010, 13:50 Uhr

Urlauber mit einem Ziel in Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz sollten die Repellents nicht vergessen. Wer sich viel in der Natur aufhält, sollte sich vorsorglich gegen die nicht heilbare FSME impfen lassen.

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Eine Zecke auf der Haut eines Menschen: Lange Kleidung verhindert, dass sie so weit kommt. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Urlauber mit einem Ziel in Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz sollten beim Packen an sogenannte Repellents denken. Diese Mittel zum Auftragen auf die Haut sollen Zecken und andere blutsaugende Insekten abhalten.

Auch lange Hosen und geschlossene Schuhe machen es Zecken schwer, bis auf die Haut zu gelangen. Darauf weist vor dem Start der Osterreisewelle das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf hin.

Unter anderem in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz können Zecken die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen, was einen Schutz gegen die Blutsauger besonders wichtig macht. Wer sich wie Wanderer, Camper und Mountainbiker viel in der Natur aufhält, sollte sich vorsorglich gegen die nicht heilbare FSME impfen lassen, raten die Experten. Für einen schnellen und saisonalen Impfschutz seien zwei Impfungen im Abstand von zwei Wochen notwendig. Zecken übertragen auch die durch Bakterien verursachte Krankheit Borreliose. Diese kann mit Antibiotika erfolgreich behandelt werden.

Eine Liste der Krankenkassen, die die Impfkosten bei Reisen in FSME-Gebiete übernehmen, steht unter "crm.de/krankenkassen".

Quelle: dpa