Montag, 06. September 2010
Neuseeland-Reisepläne ändern: Christchurch möglichst umgehen
Der nach dem verheerenden Erdbeben vom Samstag in der Stadt Christchurch verhängte Notstand ist verlängert worden. Geschäfte sind geschlossen, eine nächtliche Ausgangssperre wurde verhängt. Neuseeland-Urlauber sollten die Stadt daher möglichst meiden und Besuche verschieben. Es kann Monate dauern, bis sich das Leben wieder völlig normalisiert.Neuseeland-Urlauber sollten die Stadt Christchurch nach dem schweren Erdbeben vom Samstag (4. September) möglichst meiden. Es sei sinnvoll, Besuche in den kommenden Wochen zu verschieben, rät die Umweltbehörde der Region Canterbury.
Zwar hat der Flughafen nach Angaben des Tourismusbüros von Neuseeland in London seinen Betrieb wieder aufgenommen und Teile der touristischen Infrastruktur seien geöffnet. Jedoch seien die Einwohner von Christchurch und Umgebung im Moment damit beschäftigt, sich um ihre eigene Sicherheit und ihr Wohlergehen zu kümmern. Andere Teile Neuseelands seien von dem Erdbeben nicht betroffen.
Erneute Erdstöße
Der nach dem Erdbeben der Stärke 7,0 verhängte Notstand ist bis Mittwoch (8. September) verlängert worden. Heute wurde die Gegend um die zweitgrößte Stadt Neuseelands wieder von heftigen Erdstößen erschüttert. Der Zeitung "The Press" zufolge hatte ein Nachbeben die Stärke 4,5.
Teile der schwer beschädigten Innenstadt von Christchurch waren heute weiterhin abgeriegelt, Schulen, Büros und Geschäfte geschlossen. Das Zentrum von Christchurch glich einer Geisterstadt. Uniformierte patrouillierten durch nahezu menschenleere Straßen. Die Armee verstärkte die Polizei bei der Sicherung des Stadtzentrums, wo herabstürzendes Mauerwerk und Glasscherben gefährlich werden könnten.
In Christchurch gilt zudem weiter eine nächtliche Ausgangssperre, die am Samstag verhängt worden war. Damit sollten unter anderem Plünderungen verhindert werden.
Der städtische Linienbusverkehr soll vor Mittwoch nicht wieder aufgenommen werden. Bürgermeister Bob Parker schätzt, dass es Monate dauern kann, bis sich das Leben wieder völlig normalisiert.
abe/dpa/AFP
Hintergründe zur Nachricht
Videos zur Nachricht
Reise
-
Rügens kleine Schwester
In Ummanz wohnt die Ruhe
-
TUI rät Griechenland-Urlaubern
Lieber mehr Bargeld einstecken
-
Nordische Nächte sind lang
Mittsommerzeit in Oslo
-
Viele Ägypter sehen Touristen kritisch
Nackte Haut provoziert
-
Wiederentdeckte Unikate
Fotos aus Polaroid Collection
-
Kalligrafie, Kampfkunst und Fengshui
China boomt in Frankfurt
-
Schöne Dörfer, wilde Wälder
Auf Pilgerpfaden durchs Burgund
-
Sein Leben vor dem Film
Fassbinder als Theatermann
-
Touristenattraktion zum Thronjubiläum
"Mounties" vor Buckingham
-
Nicht mit Schwänen und Enten baden
Saubere Badestellen erkennen
-
Taufe der MSC "Divina"
Sophia Loren wirft Champagner
-
Wasserqualität an Urlaubsstränden
Badestellen in Europa "exzellent"