Montag, 02. März 2009
Mehr als nur Angkor Wat: Kambodscha lädt Jäger ein
Die Regierung in Kambodscha will einen Wildpark für betuchte Jäger eröffnen. Wie aus einer Mitteilung des Kabinetts hervorging, wurde eine Vorentscheidung zur Schaffung eines mehr als 100.000 Hektar großen Jagdgebietes im Norden des Landes getroffen. Dort solle eine "nachhaltige Entwicklung" der Jagd auf wilde Tiere ermöglicht werden, was zugleich dem Erhalt der Wildtiere und der Wirtschaft dienen solle. Gleichzeitig solle damit Wilderern Einhalt geboten werden.
Wann der Park eröffnet wird und wer ihn betreiben wird, steht laut Regierung noch nicht fest. Im Dezember 2007 hatte ein in Madrid ansässiges Safari-Unternehmen Interesse angemeldet. Nach früheren Aussagen von Beamten sollen in dem Park über 30 Tierarten zur Jagd freigegeben werden, darunter wilde Rinder, Schweine und Hirsche.
Die Regierung Kambodschas will mit dem Wildpark den Tourismus ausbauen. Die einzige bedeutende Sehenswürdigkeit des Landes ist bisher der Tempel von Angkor Wat, der zum UNESCO-Welterbe zählt.
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