Heftige Unruhen in JamaikaKingston "dringend" meiden
Jamaika-Reisende sollten derzeit einen großen Bogen um Kingston und Spanish Town machen. Das Auswärtige Amt rät vom Besuch der beiden Städte momentan "dringend" ab.
Während eines Jamaika-Urlaubs sollten Reisende derzeit einen großen Bogen um Kingston und Spanish Town machen. Das Auswärtige Amt in Berlin rät vom Besuch der beiden Städte im Südosten der Karibikinsel momentan "dringend" ab.
Anlass sind Unruhen, die in der Hauptstadt Kingston ausgebrochen sind. Dort haben Kriminelle das Viertel Tivoli Gardens abgeriegelt. Bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften hat es seit Sonntag (23. Mai) mindestens drei Tote gegeben.
Gewalt eskaliert in JamaikaDie wichtigen Touristengebiete im Norden und Osten der Insel sind von den Unruhen "nicht betroffen und ruhig", schreibt das Auswärtige Amt in seinem aktualisierten Sicherheitshinweis zu Jamaika. Ein Übergreifen der Unruhen auf andere Landesteile könne aber nicht ausgeschlossen werden. Das Ministerium rät Reisenden, besonders vorsichtig zu sein und aufmerksam die Nachrichten zu verfolgen, "da die Situation sich in kürzester Zeit verschärfen kann".