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Donnerstag, 19. November 2009

Für Tourismus und für Küstenschutz: Neues Bollwerk auf Baltrum

Sander bei der offiziellen Einweihung des neugestalteten Westkopfs der ostfriesischen Insel Baltrum.

Sander bei der offiziellen Einweihung des neugestalteten Westkopfs der ostfriesischen Insel Baltrum.
(Foto: dpa)

Pünktlich zum ersten Herbststurm gab der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander auf der ostfriesischen Insel Baltrum ein neues Bollwerk gegen Sturmfluten frei. Der neu gestaltete Westkopf sei für den Küstenschutz und den Tourismus wichtig. "Für die Insulaner ist es ein Bollwerk gegen Sturmfluten, für Touristen eine wunderbare Promenade zum Spazierengehen", sagte Sander.

Mit der Freigabe wurde die größte Baustelle im Inselschutz Niedersachsens geschlossen. Die vergangenen Winter hatten deutliche Schäden am rund 80 Jahre alten Deckwerk der Anlage hinterlassen. Auch auf den benachbarten Inseln war es zu Schäden gekommen.

Die undatierte Computergrafik zeigt den neugestalteten Westkopf  aus der Vogelperspektive.

Die undatierte Computergrafik zeigt den neugestalteten Westkopf aus der Vogelperspektive.
(Foto: dpa)

Das Projekt kostete insgesamt rund neun Millionen Euro. Insgesamt wurden 15.000 Tonnen Steine auf die Insel geschafft, darunter Granit aus Portugal und Steine aus Norwegen. Nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden wurden 350 Tonnen an Spundwänden verbaut und 20.000 Kubikmeter Erde bewegt.

Die massiven Schutzanlagen sind rund 1,4 Kilometer lang, hinzu kommen 14 Buhnen, sieben Kilometer Dünen und 1,6 Kilometer Deiche.

abe/dpa

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