Auf SchneeschuhenWinterwandern mit Bärentatzen
Schneeschuhwandern ist gleichbedeutend mit Wildbeobachtung. Hirsche, Gämsen und Steinböcke gibt es dann im Nationalpark Hohe Tauern in Österreich aus der Nähe zu sehen.
Der Nationalpark Hohe Tauern in Österreich lässt sich im Winter auch auf Schneeschuhen erkunden. Selbst für Kinder im Grundschulalter seien solche Touren kein Problem, sagte Andreas Kleinwächter von der Kärntner Nationalparkregion Hohe Tauern.
"Technisch ist das überhaupt nicht schwierig. Das schaffen schon Kinder ab sechs." Voraussetzung sei allerdings festes Schuhwerk. Erwachsene, die sich die "Bärentatzen" unter die Sohle schnallen wollen, tragen am besten Trekkingschuhe.
Bei der Länge der Touren ist fast alles möglich: "Man kann drei Stunden gehen, aber auch drei Tage", sagte Kleinwächter. "Man kommt mit Schneeschuhen sogar bis auf den Großglockner, das ist aber schon anstrengend." Nicht zuletzt für Familien werden auch geführte Touren mit Nationalparkrangern angeboten. Die nötige Ausrüstung - Schneeschuhe und Skistöcke - kann in der Region ausgeliehen werden.
Ein Startpunkt für die geführten Wanderungen ist Heiligenblut. "Die reine Gehzeit liegt bei einer Stunde", erklärte Kleinwächter. "Aber es geht ja nicht nur ums Gehen, sondern vor allem auch ums Sehen." Schneeschuhwandern sei in der Regel gleichbedeutend mit Wildbeobachtung. Hirsche, Gämsen und Steinböcke gebe es oft sogar aus der Nähe zu sehen, sagte Kleinwächter, der selbst passionierter Skitourengeher und regelmäßig im Nationalpark unterwegs ist.