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Tourismus Ratgeber Ägypten: Kaum Einschränkungen für Touristen in Ägypten

Berlin (dpa/tmn) - Trotz der jüngsten Unruhen müssen sich Reisende auf keine großen Einschränkungen in Ägypten einstellen. An den Badeorten am Roten Meer sei von den Protesten nichts zu spüren, erläutert der Deutsche Reiseverband. Nur in Kairo wird derzeit eine Sehenswürdigkeit ausgelassen.

Von den Protesten in Ägypten sind Urlauber nach Ansicht des Deutschen Reiseverbandes (DRV) kaum betroffen. «In den Touristenorten ist von den Protesten nichts zu spüren», sagte Sprecher Torsten Schäfer am Dienstag (29. Januar). Die von Präsident Mohammed Mursi in Port Said, Suez und Ismailia verhängte Ausgangssperre habe keine Auswirkungen auf Urlauber. In den betroffenen Städten gebe es kaum Tourismus.

Nichts zu spüren sei von den Protesten in den Badeorten am Roten Meer. Gleiches gelte für Flusskreuzfahrten auf dem Nil. Auch die Pyramiden von Gizeh seien frei zugänglich. Lediglich Studienreisen und Ausflüge nach Kairo klammerten aktuell eine Sehenswürdigkeit aus: «Mehrere Anbieter haben Besichtigungen des Ägyptischen Museums abgesagt», so Schäfer. Der Grund: Das Museum liegt am Tahrir-Platz, der eines der Zentren der Proteste ist.

Die Einschätzung des DRV deckt sich mit dem Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes in Berlin. Dieses rät Reisenden lediglich, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden.

Nach vorläufigen Zahlen kamen 2012 rund 1,2 Millionen Deutsche nach Ägypten. Das wäre ein Plus von rund 20 Prozent gegenüber 2011, doch noch immer ein Minus im Vergleich zu früheren Werten.

Für Schlagzeilen hatte Mitte Januar der Clubanbieter Aldiana gesorgt. Er schließt am 31. Januar seinen Club Makadi Bay bei Hurghada. Als Grund nannte eine Sprecherin die Unsicherheit der Kunden angesichts der politischen Lage des Landes.

Quelle: n-tv.de