Freitag, 05. Juni 2009
Scharfer Sparkurs: 2600 Conti-Jobs in Gefahr
null
Bei Continental sind zahlreiche Jobs in Gefahr.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Bei Continental sind einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland rund 2600 der 27.000 Stellen der Automobiltechnik-Sparte in Gefahr. Sollten sich in den Verhandlungen mit den Beschäftigten auf anderem Wege noch Kosteneinsparungen erzielen lassen, könne sich diese Zahl noch verringern, zitiert die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" eine Konzernsprecherin.
Betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen solle es nach Möglichkeit nicht geben. Auf welche Standorte sich die Streichungen beziehen, wollte die Sprecherin dem Blatt zufolge nicht sagen. Nach Angaben der IG Metall in Bayern sollen allein am Standort Regensburg über 600 Stellen wegfallen.
Conti-Chef Karl-Thomas Neumann hatte nach einem herben Verlust im Auftaktquartal eine Verschärfung des Sparkurses angekündigt. Dadurch will der von der Autokrise getroffene Zulieferer und Reifenhersteller im Gesamtjahr vor Abschreibungen und Restrukturierungskosten wieder operativ schwarze Zahlen schreiben. Im ersten Quartal hatte das Management im Vergleich zum Jahresende 2008 weltweit über 6000 Stellen gestrichen.
rts
Kursinformationen
Wirtschaft
-
Telefonica überrascht
O2 soll an die Börse
-
Presta-Mitarbeiter müssen gehen
ThyssenKrupp kündigt
-
Griechenland-Exporte
Euler Hermes versichert nicht
-
Hiobsbotschaften und "Todeskreuz"
Dax kennt kein Halten
-
Spanien-Angst wächst
Euro stürzt unter 1,24 Dollar
-
Boni-Streit vor Londoner Gericht
Coba erleidet Schlappe
-
Immer wieder Europa
Kursverluste an der Wall Street
-
Verbleib im Deutsche-Bank-Turm
Börsig behält Privilegien
-
"Das Urteil ist gefallen"
Schlecker steht vor dem Aus
-
Defizitabbau darf länger dauern
EU kommt Spanien entgegen
-
Zwischen Krisenangst und Optimismus
Konjunktur bleibt wackelig
-
Rätselraten um Bankia-Hilfen
EZB wurde gar nicht gefragt
