Wirtschaft

Fondstochter darf umziehen: Allianz kauft Büroflächen

Die Situation am Markt für Gewerbeimmobilien bietet für potente Investoren durchaus Vorteile: Europas größter Versicherungskonzern Allianz nutzt den Leerstand in der Bürohochburg Frankfurt und besorgt seinen Fondsspezialisten ein neues Zuhause.

Die Skyline und das Klima: Deutsche Bank und Allianz machen das energiebewusste Bauen in Frankfurt salonfähig.
Die Skyline und das Klima: Deutsche Bank und Allianz machen das energiebewusste Bauen in Frankfurt salonfähig.(Foto: REUTERS)

Die Allianz kauft für ihre eigene Fondstochter ein neues Hauptquartier im edlen Frankfurter Westend. Allianz Real Estate erwirbt das zuletzt weitgehend leerstehende zehnstöckige "Triton"-Gebäude von der Bonner Immobilienfirma IVG und lässt es in den nächsten zwei Jahren generalsanieren.

2013 soll dann die Allianz Global Investors (AGI) dort einziehen, teilte die Immobilientochter der Allianz mit. Die Fonds-Experten des Konzerns sind in Frankfurt bisher über drei Standorte verstreut. AGI werde das gesamte Gebäude mieten. Das Investitionsvolumen liege bei insgesamt rund 200 Mio. Euro.

Das 1985 fertiggestellte "Triton" mit 29.000 Quadratmetern Fläche soll bis zum Einzug von AGI energetisch saniert werden und damit den Status eines sogenannten "Green Building" erreichen. Auf die gleiche Weise baut die Deutsche Bank derzeit ihre in der Nähe liegende Zentrale um.

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Quelle: n-tv.de

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