Wirtschaft

Putin ist zufrieden: BASF bei South Stream dabei

Beim Erdgaspipeline-Projekt South Stream ist BASF mit seiner Tochter Wintershall mit von der Partie. Die Chefs von BASF und Gazprom, Hambrecht und Miller, unterzeichnen eine entsprechende Vereinbarung. Mit der Pipeline soll die Ukraine umgangen werden.

Wladimir Putin mit Jürgen Hambrecht.
Wladimir Putin mit Jürgen Hambrecht.(Foto: dpa)

Der deutsche Chemieriese BASF beteiligt sich nach Angaben der russischen Regierung am Erdgaspipeline-Projekt South Stream. Das Ludwigshafener Unternehmen habe zugestimmt, sich über seine Tochter Wintershall an dem Vorhaben zu beteiligen, teilte Ministerpräsident Wladimir Putin mit.

Er freue sich, dass dieser Schritt auch von der Bundesregierung, insbesondere von Bundeskanzlerin Angela Merkel, unterstützt werde, sagte der Regierungschef. BASF-Chef Jürgen Hambrecht und der Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller, unterzeichneten eine Vereinbarung für die Beteiligung von Wintershall.

Die 3600 Kilometer lange Pipeline soll künftig Erdgas von Russland über das Schwarze Meer nach Bulgarien und von dort in zwei Leitungen bis nach Österreich und Italien bringen. Indem die Leitung rund 900 Kilometer durch das Schwarze Meer führt, wird die Ukraine umgangen. Mit dem Nachbarland befindet sich Russland in einem Dauerstreit um den Gastransit, der schon mehrfach zur Unterbrechung der Lieferungen nach Westeuropa führte.

South Stream wird insbesondere von Gazprom und der italienischen Eni-Gruppe vorangetrieben. Die BASF-Tochter Wintershall ist bereits an der im Bau befindlichen Ostseepipeline Nord Stream zwischen Russland und Mecklenburg-Vorpommern beteiligt.

Quelle: n-tv.de

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