Wirtschaft

Inflationssorgen in China?: BIP-Wachstum nahe 10 Prozent

Beim Wirtschaftswachstum macht China auch weiter so schnell keiner etwas vor. Das Problem dabei: Auch die Erzeuger- und Verbraucherpreise ziehen deutlich an. Die Regierung muss weiter eingreifen.

(Foto: REUTERS)

Die chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal des Jahres wieder um 9,7 Prozent gewachsen. Die Verbraucher- und Erzeugerpreise stiegen aber im März weiter stark im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. "Die nationale Wirtschaft hat einen guten Start mit beständigem und relativ schnellem Wachstum gemacht", sagte der Sprecher des Statistikamtes, Sheng Laiyun.

Die chinesische Wirtschaft wuchs im vergangenen Jahr sogar noch um 10,3 Prozent, doch will die Regierung das Wachstum wegen der hohen Inflation und der Immobilienblase bremsen.

Die Anlageinvestitionen stiegen im ersten Quartal dieses Jahres um 25 Prozent, wie das Statistikamt ferner berichtete. Besonders stark legten die Investitionen im Immobilienbereich mit 34 Prozent zu. In Wohnungen wurde sogar um 37 Prozent mehr investiert als im Vorjahresquartal.

Inflationssorgen?

Chinas Jahresteuerung ist indes im März um 5,4 Prozent gestiegen, wie das Statistische Büro mitteilte. Im Vormonat hatte die Jahresteuerung 4,9 Prozent betragen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Die Erzeugerpreise legten im vergangenen Monat sogar um 7,3 Prozent zu.

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Quelle: n-tv.de

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