Schritt für Schritt aus der AbsatzkriseBMW-Chef glaubt an Luxus
Der Autobauer BMW sieht eine anhaltende Erholung beim Absatz. Die Entwicklung der letzten Wochen stimmt den Chef des Bayerischen Autobauers zuversichtlich, dass 2010 eine allmähliche Erholung bei den Verkäufen einsetzt.
Der Autobauer BMW sieht eine anhaltende Erholung beim Absatz. "Wir arbeiten uns Monat für Monat hoch. Im August haben wir erstmals nur noch einen einstelligen Absatzrückgang verbucht. Im September sieht es noch besser aus", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die letzten Wochen stimmen uns durchaus zuversichtlich."
Der Münchener Konzern hatte im August mit weltweit 91.790 verkauften Fahrzeugen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce einen Absatzrückgang zum Vorjahreszeitraum von 9,7 Prozent verbucht. Zu Jahresbeginn hatte BMW Einbrüche von knapp einem Viertel, seit dem Frühjahr sind die Rückgänge geringer.
Reithofer zeigte sich überzeugt, dass die Nachfrage nach Luxusautos mit der Erholung der Wirtschaft wieder kräftig anzieht: "Nach der Krise kommt Premium auf sein ursprüngliches Niveau zurück, da bin ich sicher", sagte der Manager. Für das Jahr 2010 rechnet der BMW-Chef mit einer allmählichen Erholung. "2011 dürfte dann ein stärkerer Anstieg kommen."
Skeptisch zeigte sich Reithofer über die künftige Marktstellung von Elektroautos: "Im Jahr 2020 werden wir zwischen fünf und 15 Prozent Elektroautos sehen - nicht mehr. Prognosen, die von 50 Prozent sprechen, halte ich für weit übertrieben."