Wirtschaft

Die Krise ist GeschichteBMW präsentiert sich stark

03.11.2010, 09:38 Uhr

BMW steigert im dritten Quartal seinen Gewinn in hohem Maße. Das Dax-Unternehmen setzt sich dadurch ehrgeizigere Ziele. Laut Konzernchef Reithofer werden die Münchner ihre Jahresprognose erfüllen. BMW kommt unter anderem zugute, dass die befürchtete Sommerflaute ausblieb.

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Ziele für das Gesamtjahr werden erreicht. (Foto: picture alliance / dpa)

BMW hat nach einem Rekordergebnis im dritten Quartal seine Ergebnisprognose angehoben. Im Gesamtjahr geht der Münchner Konzern in seiner Autosparte nun von einer operativen Rendite von mehr als sieben Prozent nach zuletzt über fünf Prozent aus, wie das Unternehmen mitteilte. Das Konzernergebnis solle "signifikant" steigen. Damit hat das Dax-Unternehmen endgültig zu den Akten gelegt.

Im dritten Quartal verbuchte BMW ein Vorsteuerergebnis von 1,4 Milliarden Euro nach 126 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich verdiente BMW zwischen Juli und September 874 Millionen Euro nach 78 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum und hat damit den Gewinn mehr als verzehnfacht. Der Umsatz legte um knapp 36 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro zu. Damit übertraf der Autobauer die Erwartungen von Analysten.

"Wir sind mit der Geschäftsentwicklung im dritten Quartal sehr zufrieden", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer. Auch für das vierte Quartal rechnet der Autobauer mit soliden Absatzzuwächsen. Er sei zuversichtlich, im Gesamtjahr den Absatz um mehr als zehn Prozent auf mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge zu steigern, sagte Reithofer. "Die BMW Group ist auf einem guten Weg, ihre Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen."

Weltweiten Absatz gesteigert

Da die befürchtete Sommerflaute ausblieb, hat sich das Geschäft des Dax-Konzerns auch in den vergangenen Monaten stark entwickelt. Zwar schwächte sich der Markt in China etwas ab, die deutschen Premiumautohersteller scheinen sich aber fast von der Entwicklung abgekoppelt zu haben und wuchsen auch in den Sommermonaten rasant.

In der Folge steigerte BMW den weltweiten Absatz im dritten Quartal um knapp 13 Prozent auf fast 366.000 Autos und konnte damit den Zuwachs aus dem ersten Halbjahr nahezu konstant halten.

Quelle: rts/dpa/DJ