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Wirtschaft

Montag, 04. Januar 2010

Desaster um Hypo Alpe Adria: Bayern prüft Schadenersatz

Der milliardenschwere Fehlkauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB kann aus Sicht des bayerischen Finanzministeriums nicht rückgängig gemacht werden.
Gebäude der Hypo Alpe Adria  in Klagenfurt.

Gebäude der Hypo Alpe Adria in Klagenfurt.
(Foto: AP)

Eine Rückabwicklung des Kaufs der österreichischen Bank sei unrealistisch, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Es gehe vielmehr darum, Schadenersatzansprüche zu prüfen.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuvor Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) mit den Worten zitiert, der Freistaat werde "alle Möglichkeiten der Rückabwicklung nutzen" und Schadenersatz geltend machen. Darin sei er sich mit Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) einig. Der Sprecher erklärte, es habe sich um ein Missverständnis gehandelt.

Das Engagement der BayernLB bei der maroden Hypo Group Alpe Adria (HGAA) kostet den Steuerzahler mindestens 3,7 Milliarden Euro. Die BayernLB hatte die Kärntner Landesbank 2007 übernommen und im Dezember 2009 nach hohen Verlusten an die Republik Österreich verschenkt.

wne/rts

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