Optimistischere VerbraucherBesseres US-Konsumklima
Die Zuversicht der US-Verbraucher ist im Dezember dank der immer deutlicheren Konjunkturerholung weiter gewachsen. Der entsprechende Index kletterte auf 52,9 Punkte nach revidierten 50,6 Punkten im Vormonat.
Damit wurden die Erwartungen der Ökonomen in etwa getroffen. Grund für den besseren Wert sind vor allem Hoffnungen auf eine baldige Besserung auf dem derzeit düsteren US-Arbeitsmarkt.
Die kurzfristigen Erwartungen seien so hoch wie seit zwei Jahren nicht mehr, sagte Lynn Franco, Direktorin der Abteilung Verbraucherforschung. Allerdings sei die Bewertung der aktuellen Lage weiter auf dem niedrigsten Niveau seit 26 Jahren. Trotz der gestiegenen Erwartungen der Konsumenten mit Blick auf den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftsklima für Unternehmen sähen die Verbraucher die Entwicklung ihrer Einkommen eher pessimistisch.
Dies werde 2010 bei Kaufentscheidungen weiter eine wichtige Rolle spielen. Die US-Wirtschaft hängt zu 70 Prozent vom privaten Konsum ab. Für den Index werden jeden Monat rund 5000 Haushalte befragt.
Nach wie vor herrscht allerdings bei den Amerikanern Unsicherheit, wie es an der Arbeitsmarktfront und bei den Gehältern weitergeht. Die US-Arbeitslosenquote steht bei zehn Prozent. Obwohl Ökonomen 2010 eine deutliche Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt erwarten, befürchten Experten auch zum Ende des neuen Jahres hin weiter eine Quote von mehr als neun Prozent - für amerikanische Verhältnisse ein extrem hoher Wert.