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Das sportliche SUV namens BX7 bildet den Auftakt des Borgward-Comebacks.
Das sportliche SUV namens BX7 bildet den Auftakt des Borgward-Comebacks.(Foto: dpa)

Bremer Autohersteller kehrt zurück: Borgward plant Produktion in Deutschland

Die Auferstehung von Borgward versetzt viele Auto-Enthusiasten in helle Vorfreude. Der Neustart unter chinesischer Führung soll im laufenden Jahr Gestalt annehmen. Nun überrascht der Retro-Hersteller mit Plänen für einen Produktionsstandort in Deutschland.

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Der deutsch-chinesische Autobauer Borgward will wieder Autos in Deutschland bauen. Noch in diesem Jahr soll eine Entscheidung über einen Produktionsstandort in Deutschland fallen, sagte Vorstandschef Ulrich Walker vor Beginn des Genfer Automobilsalons. Derzeit werde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Borgward baut seine Autos bislang in Peking. Dort wird derzeit die Nullserie des sportlichen Geländewagens BX7 produziert, der in diesem Jahr auf den Markt kommen soll.

Die Fabrik in Peking, die Borgward für seine Zwecke umgebaut hat, stammt vom chinesischen Lastwagenhersteller Foton, der Hauptaktionär bei Borgward ist. Das erste Modell der wiederbelebten Marke soll noch im laufenden Halbjahr in China auf den Markt kommen. In rund 80 Städten seien inzwischen Händlerverträge geschlossen worden, sagte Walker.

Hochtrabende Pläne

Auf der Automesse in Peking im April will Borgward den Preis bekannt geben. Das Modell wird erst in Indien und Brasilien angeboten, bevor es nächstes Jahr auch in Europa erhältlich sein wird. In Europa soll der BX7 als Hybrid- und Elektrovariante auf den Markt kommen.

Borgward will jährlich zwei Modelle auf den Markt bringen. Ziel sei es nach wie vor, mittelfristig mehr als 500.000 Autos pro Jahr zu verkaufen, so Walker. Auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März) stellt der Autobauer das kleinere SUV BX5 und das Coupé BX6 vor. Weltweit beschäftigt der Autohersteller inzwischen 2500 Menschen, 50 davon in Stuttgart.

Borgward hatte Bremen in den Jahren 1949 bis 1961 zu Deutschlands nördlichster Autometropole gemacht. Anfang der 1950er-Jahre hatte das Unternehmen mit seinen Tochtermarken nach VW und Opel den dritten Platz der deutschen Zulassungscharts inne. Trotzdem scheiterte Borgward Anfang der 60er Jahre. Um das Ende der Bremer ranken sich seitdem Mythen und Dolchstoßlegenden.

Quelle: n-tv.de

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