Montag, 06. Dezember 2010
Kein Interesse an Spaniens Lotterie: Bwin bleibt Online-Anbieter
Die Notmaßnahmen zeigen, wie ernst die spanische Regierung ihre Lage einschätzt.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Der österreichische Wettanbieter Bwin hat ein Interesse an der spanischen staatlichen Lotteriegesellschaft dementiert. "Wir konzentrieren uns auf das Online-Geschäft. Daraus folgt, dass wir kein Interesse an den spanischen Lotterien haben", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Am Wochenende hatte die spanische Zeitung "El Mundo" berichtet, Bwin gehöre zu den möglichen Käufern der angebotenen Anteile.
Zum Verkauf stehen 30 Prozent der Lotterie, für die sich laut "El Mundo" die spanischen Firmen Codere, Cirsa und Recreativos Franco sowie die italienische Lottomatica interessieren. Die spanische Regierung will die Lotterie in Teilen zu privatisieren, um mit den Erlösen ihre Schulden zu verringern. Das Staatslotto ist das bei weitem lukrativste öffentliche Unternehmen des Landes mit geschätzten 2,6 Mrd. Euro Einnahmen im laufenden Jahr. Die Regierung Zapatero will mit dem Verkauf fünf Mrd. Euro erzielen und denkt auch über eine Börsennotierung der Lotteriegesellschaft nach.
rts
Hintergründe zur Nachricht
Kursinformationen
Wirtschaft
-
Telefonica überrascht
O2 soll an die Börse
-
Presta-Mitarbeiter müssen gehen
ThyssenKrupp kündigt
-
Griechenland-Exporte
Euler Hermes versichert nicht
-
Hiobsbotschaften und "Todeskreuz"
Dax kennt kein Halten
-
Spanien-Angst wächst
Euro stürzt unter 1,24 Dollar
-
Boni-Streit vor Londoner Gericht
Coba erleidet Schlappe
-
Immer wieder Europa
Kursverluste an der Wall Street
-
Verbleib im Deutsche-Bank-Turm
Börsig behält Privilegien
-
"Das Urteil ist gefallen"
Schlecker steht vor dem Aus
-
Defizitabbau darf länger dauern
EU kommt Spanien entgegen
-
Zwischen Krisenangst und Optimismus
Konjunktur bleibt wackelig
-
Rätselraten um Bankia-Hilfen
EZB wurde gar nicht gefragt
