Montag, 05. Juli 2010
Börsengang zu heiß: CMI zieht zurück
Chamartin Meermann Immobilien (CMI) hat seinen Börsengang abgesagt. Dies teilte der Berliner Immobilienentwickler nach Ende der Zeichnungsfrist mit.
Ursprünglich wollte CMI am Mittwoch den Gang auf das Parkett vornehmen. Doch die anhaltende Unsicherheit an den Finanzmärkten machte dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Chamartin begründete die vorläufige Absage mit den nicht erfüllten Nachfrageerwartungen der Gesellschaft und der Altaktionäre.
Kreisen zufolge wollten die Berliner mit der Emission bis zu 81,5 Millionen Euro einsammeln. Der 2006 bei CMI eingestiegene Mehrheitsaktionär, der spanische Immobilienkonzern Chamartin, hatte vorgehabt, einen Teil seiner Aktien abzugeben.
CMI schließt für die Zukunft einen weiteren Anlauf nicht aus. Es werde die Option einer Notierungsaufnahme mit einer Kapitalerhöhung zu einem späteren Zeitpunkt geprüft, teilte der Konzern mit.
Erst Anfang Mai hatte die Berliner Wohnungsgesellschaft GSW ihren IPO wegen fehlender Nachfrage abgesagt.
rts
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