Samstag, 31. Juli 2010
Wichtigster Handelspartner: China investiert Milliarden im Iran
Der Iran und China rücken wirtschaftlich näher zusammen (Archivbild von einem Treffen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad mit seinem chinesischen Amtskollegen Hu.
(Foto: REUTERS)
Der Iran und China bauen ihre Wirtschaftsbeziehungen weiter aus. Die Volksrepublik hat iranischen Angaben zufolge fast 40 Mrd. US-Dollar in den Öl- und Gassektor des Landes investiert. Der iranische Vize-Ölminister, Hussein Noghrekar Schirasi, sagte der Nachrichtenagentur Mehr zufolge, dass China mit einer Summe von 29 Mrd. Dollar (umgerechnet rund 22 Mrd. Euro) an Projekten beteiligt sei und Verträge über weitere Investitionen in Höhe von 10 Mrd. Dollar für den Bau petrochemischer Anlagen und Raffinerien mit Peking unterzeichnet worden seien. China habe zudem angeboten, sich am Bau von sieben neuen Raffinerien zu beteiligen, sagte Schirasi.
Im Jahr 2009 hatte China Deutschland als wichtigsten Handelspartner des Iran entthront. Das Handelsvolumen zwischen China und dem Iran belief sich im vergangenen Jahr auf 21,2 Mrd. US-Dollar. Die Europäische Union hatte im Atomstreit mit dem Iran ihre Sanktionen zuletzt deutlich verschärft. Im Mittelpunkt der Strafandrohungen steht dabei die Öl- und Erdgas-Industrie des Landes: Europäische Firmen dürfen dem Iran keine Schlüsseltechnologien mehr verkaufen oder zur Verfügung stellen. In China stießen die EU-Sanktionen auf Kritik.
AFP
Wirtschaft
-
Griechen-Bonus - aber minimal
Dow weiter positiv
-
Nach dem Zittern ist vor dem Zittern
Keine schnelle Hilfe für Athen
-
Kleine Autos, große Hoffnung
Daimler will "automobile Feinkost"
-
Die Umschuldung Griechenlands
EZB signalisiert guten Willen
-
Milliardenvergleich mit Banken
US-Hausbesitzer werden entlastet
-
Süddeutschland soll weniger heizen
Erdgas wird im Süden knapp
-
Griechenland hat kurze Beine
Dax schrumpft wieder
-
Im Kampf mit Coca-Cola
Pepsi setzt den Rotstift an
-
Skepsis gewinnt Oberhand
Euro unter 1,33er-Marke
-
Einschnitte und viele Fragezeichen
Wie geht es weiter mit Athen?
-
Fonds der Deutschen Bank in der Kritik
Wenn der Tod sich nicht rechnet
-
Neustart ohne Digitalkameras
Kodak versucht es wieder analog


