Abfindung in MillionenhöheClaassen einigt sich mit EnBW
Der frühere EnBW-Chef Utz Claassen erhält nach einer Klage gegen den Versorger eine Millionen-Abfindung. Claassen bekomme eine einmalige Abgeltung von 2,5 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit.
Der frühere EnBW-Chef Utz Claassen erhält nach einer Klage gegen den Versorger eine Millionen-Abfindung. Claassen bekomme eine einmalige Abgeltung von 2,5 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit. Diese Summe habe das Landgericht Karlsruhe vorgeschlagen, um den Rechtsstreit außergerichtlich einvernehmlich beizulegen. Bisher geleistete Zahlungen an Claassen nach dessen Ausscheiden würden angerechnet.
Der 46 Jahre alte Claassen hatte von EnBW nach seinem Ausscheiden ein jährliches Ruhegeld von 400.000 Euro verlangt. EnBW hatte die Höhe des Pensionsanspruchs in Zweifel gezogen und die Zahlungen Ende 2008 gestoppt, nachdem Claassen einen Beraterposten beim Finanzinvestor Cerberus angenommen hatte.
Während EnBW diese Einkünfte auf die Pension anrechnen wollte, pochte Claassen darauf, dass er nur freiberuflich tätig sei und die Entlohnung seiner Beratertätigkeit daher nicht angerechnet werden dürfe. EnBW hat inzwischen die Regeln für die Vorstandsvergütung und deren Pensionsansprüche geändert und zahlt ausscheidenden Topmanagern keine Übergangsgelder mehr.