Wirtschaft

Fragiler WirtschaftsaufschwungDIW geht mit Prognose runter

22.12.2009, 11:27 Uhr

Die Konjunktursorgen in Deutschland bleiben. Das Deutsche Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) senkt seine Prognose für das vierte Quartal von 0,8 auf 0,6 Prozent. Damit äußert sich das Berliner Institut etwas weniger optimistisch als zuletzt.

1
Gebremster Aufwärtstrend. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Konjunktur in Deutschland verliert nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zum Jahresende etwas an Fahrt. Von Oktober bis Dezember dürfte die Wirtschaft um 0,6 Prozent zum Vorquartal wachsen, erklärte das DIW.

Die Berliner Forscher sehen den Aufwärtstrend weiter intakt, äußerten sich aber etwas weniger optimistisch als zuletzt. Bisher hatten sie für das Jahresende ein Wachstum von 0,8 Prozent vorausgesagt. "Grund hierfür ist die Entwicklung in den Industriesektoren, deren Wachstumsdynamik mit 1,6 Prozent weniger kräftig ausfällt als noch im November veranschlagt wurde", hieß es zur Erklärung.

Im Sommerquartal hatte die deutsche Wirtschaft um 0,7 Prozent zugelegt und sich damit endgültig aus der Rezession gelöst. Für das nächste Jahr erwarten die meisten Experten zwar ein Wirtschaftswachstum von bis zu zwei Prozent, sehen aber vorerst noch keinen stabilen und selbsttragenden Aufschwung.

Das DIW veröffentlicht seine neue Konjunkturprognose am 7. Januar.

Quelle: wne/rts