Montag, 28. September 2009
Steigerung der Gehälter: Deutschland liegt hinten
Die Gehälter in Deutschland werden nach einer Studie der Managementberatung Kienbaum im kommenden Jahr um durchschnittlich 2,2 Prozent steigen. Damit liege Deutschland im Vergleich von 25 europäischen Ländern auf dem 17. Platz.
(Foto: Klaus-Uwe Gerhardt, pixelio.de)
Je nach Branche und Hierarchieebene könnten die Gehaltsveränderungen sehr unterschiedlich ausfallen. So werde der Verdienst leitender Angestellter in Branchen, die besonders von der Wirtschaftskrise getroffen sind - etwa Chemie oder Automobil - voraussichtlich um fünf bis 15 Prozent sinken.
Die höchsten Gehaltssteigerungen im europäischen Vergleich prognostiziert die Studie für osteuropäische Länder, angeführt von Russland. Dort sollen die Gehälter um durchschnittlich 9,5 Prozent steigen - allerdings bei einer erwarteten Inflationsrate von etwa zehn Prozent. Auf Platz zwei liegt Rumänien mit 6,7 Prozent Steigerung, gefolgt von Bulgarien (4,5 Prozent). Die geringsten Gehaltszuwächse werden mit 1,4 Prozent in Frankreich und Großbritannien erwartet.
wne/dpa
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