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Wirtschaft

Samstag, 07. November 2009

US-Arbeitsmarkt-Desaster: "Echte" Quote viel höher

Die Arbeitslosigkeit in den USA hat nach einem Bericht der "New York Times" inzwischen das Niveau der großen Depression der 1930er Jahre erreicht: Die "echte" Arbeitslosenquote liege inzwischen bei 17,5 Prozent.
Die Schlangen auf den Arbeitsämtern werden immer länger.

Die Schlangen auf den Arbeitsämtern werden immer länger.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Das US-Arbeitsministerium hatte die Arbeitslosenquote im Oktober - trotz der Konjunkturerholung - mit 10,2 beziffert, der offiziell höchsten Quote seit 1983.

In Wirklichkeit ist der "New York Times" zufolge inzwischen mehr als jeder sechste US-Arbeitnehmer ohne richtigen Job. Die Zeitung begründet ihre Analyse mit dem Verweis auf entmutigte Arbeitnehmer, die sich nicht mehr registrieren ließen sowie Teilzeit-Arbeitnehmer, die einen Vollzeit-Arbeitsplatz wollten.

US-Präsident Barack Obama hatte den jüngsten Anstieg der Arbeitslosenquote als ein "ernüchterndes Zeichen" bezeichnet. Er unterzeichnete am Freitag ein Gesetz, das eine Verlängerung der Arbeitslosenhilfe und Steuervergünstigungen für Erstkäufer von Häusern vorsieht. Diese Maßnahmen würden das Wirtschaftswachstum fördern und Arbeitsplätze schaffen, sagte Obama.

wne/dpa

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