Dienstag, 03. August 2010
Es läuft (noch) wie geschmiert: Fuchs Petrolub vor Rekord
Fuchs Petrolub knüpft an den erfreulichen Jahresauftakt an - Umsatz- und Ergebnissteigerungen inklusive. Am Jahresende winkt dann der Rekord. Aber es gibt auch warnende Stimmen - wegen steigender Kosten.Der Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub ist nach deutlichen Zuwächsen vor allem in Asien und Südamerika auf dem Weg zu einem Rekordergebnis. Für das laufende Geschäftsjahr peilt Fuchs Petrolub ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von 200 Mio. Euro an, bestätigte das im MDax notierte Unternehmen seine jüngste Prognose. Damit wollen die Mannheimer ihre Bestmarke von 195 Mio. Euro aus dem Jahr 2007 knacken.
Dennoch: Steigende Rohstoffpreise und eine mögliche Abkühlung des Wirtschaftsbooms in China drücken auf die Jubelstimmung. Die höheren Einkaufskosten für Grundöle, Additive und andere Chemikalien sowie die begrenzte Verfügbarkeit einiger Rohstoffe nähmen die Ressourcen jedoch stark in Anspruch.
Nicht auf Kosten sitzen bleiben
"Wir arbeiten an der Weitergabe dieser Kostensteigerungen und werden unser diszipliniertes Kostenmanagement fortführen", sagte Vorstandschef Stefan Fuchs. Es sei noch nicht absehbar, ob die gestiegenen Rohstoffpreise bereits einen Halt auf dem Weg nach oben gefunden hätten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben trotz der schnellen Erholung der Weltwirtschaft eingetrübt, da wachstumsstarke Schwellenländer wie China, Brasilien und Indien den Aufschwung bewusst dämpften.
Im ersten Halbjahr hat das Unternehmen sein operatives Ergebnis auf 123,9 Mio. Euro nahezu verdoppelt. Unter dem Strich erzielte Fuchs Petrolub einen Gewinn von 86,5 Mio. Euro nach 43,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um fast ein Viertel auf 700,7 Mio. Euro.
bad/rts/dpa
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