Montag, 08. Juni 2009
Leitlinien der US-Regierung : Gehaltsstruktur für Banken
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Vorschriften nicht nur für die Top-Manager.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Die US-Regierung will staatlich unterstützten Banken und Unternehmen einem Zeitungsbericht zufolge Vorgaben zur Entlohnung ihrer Beschäftigten machen und damit Exzesse wie in den vergangenen Jahren verhindern. Die Regierung werde möglicherweise schon diese Woche entsprechende Leitlinien vorstellen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Regierungsbeamte.
Änderungen in der Gehaltsstruktur müssten demnach von einem extra dafür zuständigen Bundesbeauftragten genehmigt werden. Die Vorschriften würden für alle Beschäftigten gelten, nicht nur für die Top-Manager. Auch Abfindungen müssen die Unternehmen dem Bericht zufolge kürzen.
Die geplanten Vorgaben würden etwa für die Banken Citigroup und Bank of America gelten, für den Autohersteller General Motors und dessen frühere Finanzsparte GMAC. Auch Banken, die das staatliche Geld aufgrund guter Geschäftsentwicklung bald zurückzahlen wollen, sollen dem Bericht zufolge weiter vom US-Finanzministerium kontrolliert werden.
Sollte die Gehaltsstruktur einer Bank zu exzessiven Risiken ermuntern, könnte die Regierung Änderungen vorschreiben. Auch ausländische Banken in den USA und die bislang kaum beaufsichtigten Beteiligungsfonds sollen dem Bericht zufolge den Vorschriften unterliegen.
wne/AFP
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