Wirtschaft
JP Morgan Chase plant einen umfangreichen Jobabbau.
JP Morgan Chase plant einen umfangreichen Jobabbau.(Foto: REUTERS)

Kahlschlag trotz blendender Gewinne: Großbanken bauen Jobs ab

Nicht nur bei der Commerzbank und der Deutschen Bank setzt die Führung die Rotstifte an. Auch bei den US-Großbanken schrumpft die Mitarbeiterzahl. Neben Goldman Sachs, die jedes Jahr mehrere Tausend Mitarbeiter entlassen - die mit den intern schlechtesten Bewertungen -, baut nun auch Branchenprimus JP Morgen Chase kräftig ab. Ziel ist eine Kostensenkung in Milliardenhöhe.

vor harten Einschnitten.

Goldmans alljährliche Prozedur

Und auch bei der US-Investmentbank Goldman Sachs deutet sich ein weiterer Arbeitsplatzabbau an. Dabei werde das Aktienhandelsgeschäft diesmal wohl stärker betroffen sein als die im vergangenen Jahr kräftiger gestutzte Sparte für festverzinsliche Papiere, sagten mit den Plänen vertraute Personen.

Das Geldhaus von der Wall-Street trennt sich gewöhnlich jedes Jahr zu dieser Zeit von den fünf Prozent seiner Mitarbeiter, die intern am schlechtesten bewertet wurden. Da das Handelsgeschäft aber weiter unter schwachen Volumen und niedrigen Gewinnen leidet, würden wahrscheinlich hier in einigen Bereichen die Einschnitte tiefer sein, hieß es in den Kreisen.

In den vergangenen beiden Jahren hatte Goldman 3300 Mitarbeiter und damit 9 Prozent der Belegschaft entlassen. Dabei verdient Goldman wieder wie zu besten Zeiten. 2012 baute das Institut seinen Überschuss auf 7,5 Mrd. Dollar aus. Die Einnahmen kletterten um knapp ein Fünftel auf 34,2 Mrd. Dollar. Davon wendete die Bank aber einen deutlich geringeren Anteil für die Bezahlung ihrer Mitarbeiter auf als in den Jahren zuvor. Die Ausschüttungsquote an die Beschäftigten war mit 38 Prozent die zweitniedrigste seit dem Börsengang von Goldman 1999.

Quelle: n-tv.de

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