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Sind Rabatte nicht mehr scharf? Groupon-Aktie erleidet herbe Verluste.
Sind Rabatte nicht mehr scharf? Groupon-Aktie erleidet herbe Verluste.(Foto: picture alliance / dpa)

Anleger finden Rabatte nicht scharf: Groupon-Aktie im Sturzflug

Es klingt ganz simpel: Gewerbetreibende können bei Groupon Rabattcoupons anbieten. Der Deal kommt zustande, wenn eine bestimmte Anzahl von Interessenten zuschlägt. Groupon erhält dann einen Teil der Einnahmen. Diese klettern im abgelaufenen Quartal dann auch deutlich. Verlust macht Groupon kaum noch. Dennoch bricht der Aktienkurs ein.

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Dem Internetunternehmen Groupon fällt es immer schwerer, neue Kunden für seine Schnäppchen zu begeistern. Das einst steile Wachstum ist im dritten Quartal weiter abgeflaut. Während die US-Amerikaner und Kanadier noch zuschlugen, stagnierte das internationale Geschäft beinahe. Gründer und Firmenchef Andrew Mason verwies auf "anhaltende Herausforderungen in Europa".

Gewerbetreibende können bei Groupon Rabattcoupons anbieten. Der Deal kommt zustande, wenn eine bestimmte Anzahl von Interessenten zuschlägt. Das Unternehmen erhält dann einen Teil der Einnahmen.

Aktienkurs in Abwärtsspirale

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Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen brach die Aktie nachbörslich um 15 Prozent auf 3,33 Dollar ein. Das ist ein neuer Tiefstand. Beim Börsengang vor einem Jahr hatte das Papier noch 20 Dollar gekostet. Was die Anleger verstörte, war das abflauende Wachstum: Im dritten Quartal setzte Groupon nach eigenen Angaben 569 Mio. Dollar um - das war ein Plus von 32 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal hatte Groupon jedoch noch um 45 Prozent zulegen können und im ersten Quartal sogar um 89 Prozent.

Dabei versucht das Unternehmen fieberhaft, das Geschäft über die Rabattcoupons hinaus auszuweiten. Bis dahin steckt Groupon viel Geld in das Aufspüren und Verwalten der Schnäppchen. Unterm Strich wies das Unternehmen deshalb einen Quartalsverlust von 3 Mio. Dollar aus nach noch 54 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum.

Schon seit einiger Zeit hegen die Anleger Zweifel daran, dass das Geschäftsmodell überhaupt funktionieren kann. Einige Konkurrenten haben bereits die Segel gestrichen. Amazon schrieb jüngst fast seine gesamte Investition in den Groupon-Rivalen LivingSocial ab.

Quelle: n-tv.de

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