US-Makler atmen aufHäusermarkt erholt sich
Ermutigende Daten erreichen US-Anleger aus dem US-Markt für Wohnimmobilien: Die Preise in ausgewählten US-Ballungsgebieten steigen im August den vierten Monat in Folge.
Einfamilienhäuser in den 20 größten Städten kosteten 1,2 Prozent mehr als im Juli, wie aus dem Index von Standard & Poor's hervorgeht, der am Dienstag veröffentlicht wurde.
Im Vorfeld befragte Analysten hatten nur mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet.
Binnen Jahresfrist fielen die Preise um 11,3 Prozent und damit weniger stark als erwartet. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass sich der US-Wohnimmobilienmarkt nach einem drei Jahre dauernden Absturz stabilisieren könnte.
Seinen Höhepunkt hatte der US-Immobilienboom 2006 erreicht. Das Platzen der Blase am US-Wohnimmobilienmarkt gilt als einer der wichtigsten Auslöser der weltweiten Finanzkrise.