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Wirtschaft

Freitag, 11. Dezember 2009

Millionen frische Aktien: K+S zählt die Erlöse

Das Management des Düngemittelspezialisten K+S kann aufatmen. Die eben abgeschlossene Kapitalerhöhung spült fast 700 Mio. Euro in die Kassen.
Die Abraumhalde "Monte Kali" überragt das Werra-Tal um etwa zweihundert Meter.

Die Abraumhalde "Monte Kali" überragt das Werra-Tal um etwa zweihundert Meter.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

"Wir gehen davon aus, dass wir durch diese Kapitalmaßnahme unser Investmentgrade-Rating sichern", erklärte Finanzvorstand Jan Peter Nonnenkamp. Der Konzern erzielte durch die Ausgabe neuer Aktien wie anvisiert Bruttoemissionserlöse von 689 Mio. Euro. Damit will das Management die Bilanz nach der milliardenschweren Übernahme des US-Salzherstellers Morton Salt in Ordnung bringen. Unter anderem sollen Bankkredite abgelöst werden.

Die beiden Großaktionäre, die russische EuroChem und der Chemieriese BASF, haben sich an der Kapitalerhöhung in vollem Umfang beteiligt. Im Rahmen des Kapitalschritts wurden 26,4 Mio. Anteilsscheine ausgegeben. Die Bezugsquote lag bei 99,42 Prozent.

Mit schwerem Gerät kratzen K+S-Mitarbeiter das Salz aus der Wand.

Mit schwerem Gerät kratzen K+S-Mitarbeiter das Salz aus der Wand.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

"Wir sehen darin einen deutlichen Beweis des Vertrauens unserer Aktionäre und des Kapitalmarktes in die Strategie und Zukunft von K+S", erklärt Konzernchef Norbert Steiner.

Die neuen Aktien wurden den Aktionären zu 26 Euro das Stück angeboten, am Freitag war die K+S-Aktie 42,25 Euro wert.

rts

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