Produktion bricht ein Kaffeeproduzenten warnen
Vor allem die Klimaerwärmung macht den Kaffeeproduzenten zu schaffen. Wie der Chef der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO), Néstor Osorio, vor der Welt-Kaffeekonferenz in Guatemala mitteilt, ist die Temperatur in kaffeeproduzierenden Ländern um ein halbes Grad gestiegen.
Die Klimaerwärmung macht den Kaffeeproduzenten zu schaffen. Wie der Chef der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO), Néstor Osorio, vor der Welt-Kaffeekonferenz in Guatemala mitteilte, stieg die Temperatur in kaffeeproduzierenden Ländern in den vergangenen 25 Jahren um ein halbes Grad Celsius - fünf Mal so viel wie in den 25 Jahren zuvor. Dadurch seien die Produzenten gezwungen, den Kaffeeanbau in höhere Regionen zu verlagern, womit eine Gefahr für die künftige ausreichende Versorgung mit Kaffee verbunden sei.
Laut ICO-Angaben verzeichnete die Kaffeeproduktion in Lateinamerika aufgrund schlechter klimatischer Bedingungen im vergangenen Jahr einen deutlichen Einbruch. Der Rückgang lag in Kolumbien, einem der weltweit größten Produzenten, zwischen 30 und 35 Prozent. Costa Rica und El Salvador litten noch immer an den Folgen schlechter Kaffeeernten zwischen 2000 und 2005.
Der guatemaltekische Kaffee-Verband rechnet für die ersten drei Monate der diesjährigen Saison mit einem Rückgang der Kaffeeproduktion in neun lateinamerikanischen Ländern um 28 Prozent. An der dreitägigen internationalen Konferenz nehmen Vertreter der 77 IOC-Mitgliedsstaaten teil.