Wirtschaft

Neue Runde vor GerichtKirch lässt nicht locker

23.11.2010, 14:56 Uhr

Medienunternehmer Kirch setzt seinen juristischen Feldzug gegen die Deutsche Bank fort. Er verlangt im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch seines Imperiums Schadenersatz von dem Geldinstitut.

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Die Streithähne Rolf Breuer (links) und Leo Kirch. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Schadenersatzstreit zwischen Leo Kirch und der Deutschen Bank ist in eine weitere Runde gegangen. Vor einer Zivilkammer des Landgerichts München I will der Medienunternehmer einmal mehr seine Ansprüche gegen das Geldhaus durchsetzen. Acht Jahre nach der Milliarden-Pleite seines Medien-Imperiums will die Kammer klären, ob und in welcher Höhe die Deutsche Bank für Schäden aufkommen muss.

Kirch macht den früheren Bank-Chef Rolf Breuer für die Insolvenz verantwortlich. Der Bundesgerichtshof hatte 2006 festgestellt, dass Kirch grundsätzlich Anspruch auf Schadenersatz zustehen könnte - aber nur bei der Printbeteiligungs GmbH, in der Kirch seinen Anteil am Springer-Konzern gebündelt hatte.

Ob und wie prüft nun das Gericht. Eine schnelle Entscheidung dazu wurde noch nicht erwartet. Weder Breuer noch Kirch nahmen an der Verhandlung teil.

Quelle: dpa