Samstag, 21. November 2009
Weihnachtsgeld fällt weg: Kuka-Chef zweifelt
Der neue Vorstand des krisengeschüttelten Roboterbauers Kuka zweifelt einem Zeitungsbericht zufolge an dem Ziel, im kommenden Jahr wieder Gewinn schreiben zu können.Der erst seit wenigen Tagen amtierende Manager für das operative Geschäft wagt keine Vorhersage, berichtete die Zeitung "Die Welt". "Die Lage ist zwar nicht existenzgefährdend. Aber der Zustand von Kuka ist so, dass kräftig angepackt werden muss, vor allem auf der Kostenseite", sagte der Manager des Ausgburger Unternehmensdem Blatt.
Die im laufenden Jahr erwarteten Verluste seien nicht nur konjunkturell bedingt. "Kuka hat ein Strukturproblem", sagte Bickel der Zeitung weiter. Kurzarbeit, weniger Leiharbeiter, Gehaltskürzungen und Streichungen von Boni und Weihnachtsgeld sollen die Kosten drücken.
Mit dem Sparkurs will Kuka 2010 eigentlich zumindest operativ wieder schwarze Zahlen schreiben. Für das laufende Jahr hatte Kuka einen Betriebsverlust zwischen zehn und 15 Millionen Euro angekündigt, in dem die Sanierungskosten noch nicht enthalten sind. Die Krise der Automobilindustrie macht dem Roboterbauer schwer zu schaffen.
rts
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