Donnerstag, 04. März 2010
Geringere Zahl der Leistungsanträge: Lichtblick auf US-Arbeitsmarkt
Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 27. Februar etwas deutlicher gefallen als erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, wurde auf saisonbereinigter Basis ein Rückgang um 29.000 auf 469.000 verzeichnet. Volkswirte hatten einen Rückgang um 23.000 vorhergesagt.
In der Vorwoche hatten die Erstanträge nach revidierten Angaben um 24.000 auf 498.000 zugenommen (vorläufig: plus 22.000 auf 496.000). Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das Ministerium mit 470.750. Für die Vorwoche wurde ein revidierter Wert von 474.250 (vorläufig: 473.750) ausgewiesen.
In der Woche zum 20. Februar erhielten den weiteren Angaben zufolge 4,5 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, womit der niedrigste Stand seit der Woche zum 3. Januar 2009 verzeichnet wurde. Dies war eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 134.000.
Höhere Produktivitätsrate
Unterdessen stieg die Produktivität der US-Wirtschaft ist im vierten Quartal 2009 deutlicher als erwartet. Wie das Arbeitsministerium nach endgültigen Berechnungen mitteilte, legte die Produktivität der US-Unternehmen auf das Jahr hochgerechnet um 6,9 Prozent nach plus 7,8 Prozent im Vorquartal. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg der Produktion je Arbeitsstunde von 6,3 Prozent erwartet.
Die Lohnstückkosten gingen um 5,9 Prozent zurück nach 7,6 Prozent im Vorquartal. Von Reuters befragte Experten hatten für die Lohnkosten je produzierter Einheit - ein Maßstab für den Einfluss der Löhne auf die Inflationsentwicklung - einen Rückgang um 4,4 Prozent geschätzt.
wne/DJ/rts
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