Montag, 02. November 2009
Sparmaßnahmen greifen: Linde besser als befürchtet
Der Industriegasekonzern Linde hat dank Sparmaßnahmen und einer wieder etwas besseren Nachfrage die Folgen der Wirtschaftskrise auf sein Geschäft im dritten Quartal begrenzt.Das Unternehmen kam im Zeitraum Juli bis September auf ein operatives Ergebnis von 637 Mio. Euro, ein Minus von 2,3 Prozent binnen Jahresfrist, wie das Dax-Unternehmen Linde in München mitteilte.
Analysten hatten im Schnitt nur mit 618 Mio. Euro gerechnet. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 169 Mio. Euro nach 177 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Linde setzte im dritten Quartal 2,837 Mrd. Euro um, das ist ein Minus von 9,5 Prozent.
"Unsere Maßnahmen zur nachhaltigen Produktivitätssteigerung zeigen immer mehr Wirkung, zudem beginnt die Nachfrage in unserem Gasegeschäft langsam wieder anzuziehen", erklärte Konzernchef Wolfgang Reitzle. Im zweiten Halbjahr werde das Geschäft besser laufen als in den ersten sechs Monaten. Für das Gesamtjahr rechnet Linde aber weiter mit einem Rückgang von Umsatz und Ergebnis.
wne/rts
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