Wirtschaft

"Hot Wheels" bremsen AbschwungMattel kann aufatmen

16.10.2009, 18:45 Uhr

Der Gewinn des weltgrößten Spielzeugkonzerns Mattel sank im dritten Quartal zwar um vier Prozent auf 230 Mio. Dollar. Der Umsatzrückgang fiel mit einem Minus von acht Prozent auf 1,8 Mrd. Dollar aber geringer aus als von Experten befürchtet.

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Robert Eckert sieht seinen Konzern auf den Weg nach oben. (Foto: picture-alliance/ dpa)

"Hot Wheels"-Spielzeugautos und "American Girl"-Puppen haben die Folgen der Wirtschaftskrise bei Mattel abgefedert. Der Gewinn des weltgrößten Spielzeugkonzerns sank im dritten Quartal zwar um vier Prozent auf 230 Mio. Dollar. Der Umsatzrückgang fiel mit einem Minus von acht Prozent auf 1,8 Mrd. Dollar aber geringer aus als von Experten befürchtet.

Auch bei seinen Sparplänen sei der "Barbie"-Hersteller auf einem guten Weg, erklärte Konzernchef Robert Eckert. Die Anleger honorierten dies. Die Mattel-Aktie legte an der New Yorker Börse zu.

Die insgesamt schwächeren Verkaufszahlen vor der wichtigen Weihnachtssaison bereiten dem Branchenprimus dennoch Sorgen. Die Umsätze blieben angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage wie erwartet ein Problem, sagte Eckert. Die Einzelhändler hielten ihre Lager knapp bestückt. Zudem hätten erfolgreiche Kinofilme gefehlt, um den Spielzeugverkauf anzukurbeln.

Bei seinem Puppenklassiker "Barbie" erlitt Mattel Umsatzrückschläge von acht Prozent. Der Verkauf von "Hot Wheels"-Autos und "American-Girl"-Puppen stieg dagegen um neun beziehungsweise vier Prozent. Vor allem im Ausland liefen die Geschäfte schlechter. Dort ging der Umsatz um 14 Prozent zurück. In den USA sank er nur um zwei Prozent.

Bis Ende 2010 will Mattel bis zu 200 Mio. Dollar einsparen. Das Unternehmen hat wegen Einbußen im Zuge der Wirtschaftskrise bereits Stellen gestrichen und die Ausgaben gekürzt. Mattel-Rivale und "Monopoly"-Hersteller Hasbro legt am Montag seine Quartalsbilanz vor.

Quelle: wne/rts