Dienstag, 23. Februar 2010
Hässliche Kratzer auf dem Panel: Milliardenverlust bei Q-Cells
Die Hoffnungsträger der Solarindustrie werden erwachsen: Der Solarzellenhersteller Q-Cells muss das vergangenen Jahr mit tiefroten Zahlen abschließen. Schuld sind ein herber Umsatzeinbruch, fallende Preise und umfangreiche Abschreibungen auf enttäuschende Tochterprojekte.
Aufgenommen in die Liga der Milliardenverlierer: Q-Cells steht nun neben Unternehmen wie GM, Deutsche Bank oder ThyssenKrupp.
(Foto: picture alliance / ZB)
Das Geschäft des Solarzellenherstellers Q-Cells ist wegen des dramatischen Preisverfalls und erheblicher Abschreibungen im vergangenen Jahr regelrecht abgestürzt.
Der einstige Börsenliebling verbuchte einen Nettoverlust von fast 1,4 Mrd. Euro, wie die im TecDax notierte Gesellschaft auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.
Das Ergebnis war noch deutlich schlechter als von Analysten erwartet. Darin enthalten sind Abschreibungen auf Tochterunternehmen und Beteiligungen von 952 Mio. Euro.
2008 hatte das Unternehmen noch einen Überschuss von 190,6 Mio. Euro erzielt. Der Umsatz sank um mehr als ein Drittel auf 801 Mio. Euro.
dpa
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