Einige Vorwürfe vom TischMini-Erfolg für Wiedeking
Der ehemalige Porsche-Chef erreicht einen kleinen Teilsieg, ist aber noch nicht aus dem Schneider. Einige Vorwürfe im Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Marktmanupulation fallen weg. Allerdings bleiben die Kernvorwürfe gegen Wiedeking bestehen.
Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat bei den juristischen Auseinandersetzungen um die verlorene Übernahmeschlacht mit Volkswagen einen kleinen Sieg errungen. Im Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Marktmanipulation gegen den 57-Jährigen und seinen früheren Finanzvorstand Holger Härter hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart einzelne Vorwürfe fallengelassen.
Dies seien aber nur Randaspekte des Falls, sagte ein Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Kernvorwürfe gegen die beiden Manager blieben bestehen.
Die Staatsanwaltschaft hatte im August 2009 Ermittlungen wegen des Verdachts auf Marktmanipulation und unbefugte Weitergabe von Insiderinformationen beim Übernahmekampf zwischen VW und Porsche eingeleitet. Geklärt werden soll die Frage, ob Porsche im Zuge des Einstiegs bei Volkswagen Anleger und Akteure an der Börse möglicherweise falsch informierte und die Kursentwicklung unzulässig beeinflusste.
Der Rückzug der beiden Manager aus der Führungsriege des Sportwagenbauers im Juli 2009 sei aber nicht zu spät mitgeteilt worden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Auch der Verdacht, es könnten geheime Informationen zur Geschäftsentwicklung bei dem Sportwagenbauer weitergegeben worden sein, habe sich nicht bestätigt.