Wirtschaft

Fast eine Milliarde Verlust: Munich Re ächzt

Milliardenlasten nach dem Erdbeben in Japan bescheren Munich Re im ersten Quartal den höchsten Verlust aller Versicherer. Allein das verheerende Erdbeben in Japan im März und der dadurch ausgelöste Tsunami kosten den Dax-Konzern 1,5 Milliarden Euro.

(Foto: picture alliance / dpa)

Erdbeben, Tsunamis und Überflutungen haben dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re im ersten Quartal fast eine Milliarde Euro Verlust eingebrockt. Unter dem Strich stand nach den ersten drei Monaten ein Minus von 947 Mio. Euro, wie der Dax-Konzern in München mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 482 Mio. Euro erzielt.

Angesichts der schweren Naturkatastrophen in Japan, Neuseeland und Australien reichten die Beitragseinnahmen in der Rückversicherung nicht einmal aus, um zwei Drittel der Ausgaben für Schäden und Verwaltung zu decken. Allerdings schnitt das Unternehmen damit noch besser ab als von Analysten erwartet.

Für das Gesamtjahr rechnet Vorstandschef Nikolaus von Bomhard weiterhin mit einem Gewinn. Wie hoch dieser ausfallen soll, ließ das Management jedoch offen. Sein ursprüngliches Gewinnziel von 2,4 Mrd. Euro hatte der Vorstand bereits vor Wochen gekippt.

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Quelle: n-tv.de

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