Wirtschaft

Druck auf Peking wächstOECD für härteren Yuan

22.03.2010, 11:50 Uhr

Der Streit um die Yuan-Schwäche geht weiter. Im Gegensatz zu der Regierung in Peking hält die OECD einen stärkeren Yuan für eine gute Idee.

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Peking hält den Yuan nicht für unterbewertet. (Foto: REUTERS)

Die OECD hat China die wirtschaftlichen Vorteile einer Yuan-Aufwertung dargelegt. So sei eine Aufwertung ein Weg zur längerfristigen Reduzierung des Inflationsdrucks, sagte der stellvertretende Generalsekretär der Industriestaaten-Vertretung, Richard Boucher, am Montag vor Journalisten. Die OECD stehe in dieser Frage weiter mit China in Kontakt. Die Entscheidung darüber liege jedoch letztendlich bei China selbst, betonte er.

Vor alllem die USA werfen der Volksrepublik vor, den Wechselkurs künstlich niedrig zu halten und sich so Wettbewerbsvorteile im Welthandel zu verschaffen. Seit Mitte 2008 hat China den Yuan de facto an den an den Dollar gekoppelt. Der US-Senat hatte zuletzt eine Entschließung verabschiedet, in der China mit Strafzöllen für den Fall gedroht wird, dass es den Yuan nicht aufwertet.

Quelle: rts