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Wirtschaft

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Verkaufserlös für Schuldenabbau: Oppenheim-Eignern bleibt nichts

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(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Schulden hätten die rund 40 Eigentümer etwa für frühere Kapitalspritzen und zur Herauslösung der Industriebeteiligungen bei dem Institut aufgenommen. "Das ist ein klassisches Nullsummen-Spiel", betonte einer der Insider. "Für den Wiederaufbau des Vermögens bleibt da nicht viel hängen." Allerdings könnten die Gesellschafter noch auf Erlöse aus Beteiligungsverkäufen der Sal.-Oppenheim-Gruppe hoffen.

Die Übernahme der mehr als 220 Jahre alten Traditionsbank durch die Deutsche Bank soll im ersten Quartal abgeschlossen werden. Nach Fehlspekulationen mit Beteiligungen etwa an dem insolventen Arcandor-Konzern war Sal. Oppenheim in Bedrängnis geraten. Die Eigentümer konnten die Kapitalengpässe nicht mehr selbst auffangen und mussten daher die Unabhängigkeit des Instituts opfern.

Nach einem Bericht des "Manager Magazins" haben einige Eigner auch mehr als 600 Millionen Euro private Schulden bei Sal. Oppenheim selbst. Diese seien mit 1,5 Prozent verzinst und fast zur Hälfte ohne Sicherheiten begeben worden. Die Bank wollte sich zu den Informationen nicht äußern.

wne/rts

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