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Wirtschaft

Sonntag, 05. September 2010

Nach dem Rauswurf bei HP: Oracle wirbt um Hurd

Nach der spektakulären Kündigung bei Hewlett Packard (HP) bleibt Top-Manager Mark Hurd wohl nicht lange ohne Arbeit. Sein alter Freund, der Oracle-Gründer Larry Ellison, lässt ihm offenbar bereits einen neuen Schreibtisch einrichten.
"Dümmste Personalentscheidung": HP hat sich von Mark Hurd getrennt.

"Dümmste Personalentscheidung": HP hat sich von Mark Hurd getrennt.
(Foto: REUTERS)

Der geschasste Hewlett-Packard-Chef Mark Hurd könnte laut einem Zeitungsbericht eine neue Chance beim Software-Riesen Oracle bekommen. Hurd verhandele über eine Spitzenposition bei Oracle, berichtete das "Wall Street Journal". Um welchen Job es genau geht, konnte die Zeitung nicht in Erfahrung bringen. Jedenfalls denke der 66-jährige Gründer und bisher einzige Chef von Oracle, Larry Ellison, nicht ans Aufhören, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Allerdings überlasse der charismatische Manager das operative Geschäft bereits jetzt schon weitgehend seinen Vize-Präsidenten Safra Catz und Charles Phillips.

Der 53-jährige Hurd galt nach seinen Jahren bei Hewlett-Packard als einer der erfolgreichsten Top-Manager in der Technologiebranche, stolperte aber im Sommer über amouröse Interesse für eine ehemalige PR-Mitarbeiterin. Die Frau warf Hurd sexuelle Belästigung vor; die Vorwürfe bestätigten sich allerdings nicht, man einigte sich auf einen Vergleich. Offizieller Grund für die Trennung von Hurd waren nach Angaben des Verwaltungsrates falsche Spesenabrechnungen, die Hurd nach Essen mit der Frau eingereicht habe.

War mit Hurd zum Essen aus: Jodie Fisher.

War mit Hurd zum Essen aus: Jodie Fisher.
(Foto: picture alliance / dpa)

Wenn Hurd bei Oracle landen würde, käme das nicht überraschend. Ellison, der als guter Freund von Hurd gilt, hatte  den Rauswurf des Managers heftig kritisiert. "Das war die dümmste Personalentscheidung, seitdem die Idioten im Apple-Verwaltungsrat vor vielen Jahren Steve Jobs gefeuert haben", schrieb er in einer E-Mail an die "New York Times" Anfang August. Der Verwaltungsrat von HP habe

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dpa

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